Schluss mit dem Doppelleben

Schluss mit dem Doppelleben

Was sich ab sofort in meinem Business ändern wird.

Unter uns, ich war in den letzten Jahren irgendwie nicht so richtig zufrieden. Auf einer Zufriedenheitsskala von 0 (alles doof) bis 10 (BINGO), kam ich, gerade mal auf eine 7. Mir fehlte einfach mein Leben als Coach. Die Entwicklung des blu-board® war super, keine Frage. Dass sich 2016 die Visualisierungstante ins Team schlich, auch prima und trotzdem… ich stand mit beiden Beinen fest auf der Leitung. Der Bremsleitung. Ich tat und machte, kam aber gefühlt nicht vom Fleck. Mein Doppelleben fraß einfach zu viel Energie.

Mitte 2019 dachte ich, die Lösung sei TRENNUNG.
Ich muss mich entscheiden: Wer und was will ich sein. Sagen die Marketingleute ja auch. Man müsse sich spitz aufstellen. Bauchladen wäre doof, meinen sie. Das sehe ich insofern ein, dass diese geteilten Energien mordsmäßig anstrengend sind.

Also wird aufgeräumt!

Mich vom Coach trennen? Auf keinen Fall. Das hieße auch, mich von Riemann zu trennen, und das geht nicht.

Also mich vom blu-board® trennen. Betriebswirtschaftlich betrachtet, eine sehr vernünftige Entscheidung. Der Aufwand ist einfach VIEL zu hoch. Haha… nette Idee. Kann man vielleicht machen, wenn man nur ein Produkt entwickelt hat, geht aber nicht, wenn es sich um das eigene Baby handelt. Das blu-board® bleibt!

Also geht die Visualisierungstante. Hmmm… hmm… ähhh… NEIN!

Was also tun, wenn alles bleiben, aber doch anders werden soll?

Schluss mit dem Doppelleben! Alles wird eins!

Ich bekenne mich ab sofort zu meinem Dasein als „bunter Hund“ und positioniere mich wie eine Katze.
Die hat schließlich auch ZWEI spitze Ohren.

Ach. Und was ist jetzt anders?

Fragst du dich vielleicht, besonders wenn du mich schon (länger) kennst.*

Mein Energiefresser Nr. 1 wird eliminiert: Die drei getrennten Außendarstellungen sagen tschüss. Alles wo Britta Ludwig drin ist, das darf jetzt auch auf brittaludwig.de drauf stehen!

Das klingt vielleicht lächerlich, aber ich habe unter anderem deswegen immer noch keinen Newsletter und bisher auch nicht gebloggt, weil ich entweder nicht wusste, wo ich anfangen oder auf welcher Seite der Beitrag denn nun erscheinen soll. Mal abgesehen von dem Aufwand, alles 3x aufsetzen zu müssen. NICHT WITZIG!
Manch eine(r) hat’s gemerkt, ich hab einfach gar nichts getan.

Aber jetzt! Jetzt wird gebloggt!
Hat ja vielleicht auch schon manch eine(r) bemerkt. 😉

Und bevor ich wieder nicht weiß, ob ich im Beitrag über Visualisierung nicht über Coaching sprechen darf, und es damit auf zwei Seiten passen würde, landet jetzt alles hier auf meiner Kommandobrücke – brittaludwig.de.

Coaching, ICHgerecht Kompass, Persönlichkeitsentwicklung, Flipchartgestaltung, Visualisierung im Coaching und das blu-board®… alles bekommt hier den Raum, den es verdient. Ich verzettel mich nicht mehr und du hast alles hübsch beisammen. Klingt doch gut, oder?

Also bis bald im nächsten Beitrag oder im wahren Leben.
Britta

* Es hat sich gezeigt, dass Menschen die mich schon länger kennen, bzgl. meines Angebots keinen Knoten in den Kopf bekommen. Für die bin ich einfach Coach mit blu-board® die auch zeichnet. Wenn man aber erst mit dem blu-board® in mein Leben trat, da scheint es irgendwie schwieriger zu sein.

Was bedeutet ICHgerecht?

ICHgerecht – was genau bedeutet das eigentlich?

ICHgerecht ist ein Leben, das zu dir passt. In das du alles was dir wirklich liegt, einbringen und ausleben kannst. Du folgst nicht dem, was du immer getan hast und erst Recht nicht dem, was man so macht. Du kennst deine Werte, weißt was dich motiviert und was dich zu viel Kraft kostet. Der Umgang mit Anderen wird leichter, weil du deine Muster kennst, die der anderen erkennst und bewusst einen für euch beide passenden Weg finden kannst.

Kurz: Du weißt, wer du bist, was du willst
und welches deine ganz persönliche Art und Weise ist,
genau das auch zu erreichen.

Steht ICHgerecht für Selbstoptimierung? Nein!

Persönlichkeitsentwicklung wird immer häufiger gleichgesetzt mit Selbstoptimierung im Sinne von höher, schneller, weiter. Genau das meine ich nicht! Wenn ich von ICHgerecht spreche, dann geht es nicht um mehr Leistung oder Erfolg, sondern um mehr Zufriedenheit. Darum dass es leichter geht, du mehr Spaß an dem hast, was du machst und wie du es machst. Ich bin davon überzeugt, dass wir nur dann unser Bestes geben können, wenn wir echte Freude an unserem Tun haben. So ergeben sich Erfolg und erreichte Ziele als ein nettes Nebenprodukt eines ICHgerechten Lebens. Unser Fokus bleibt auf einem Leben zu dem wir voll und ganz JA oder auch „BINGO“ sagen können.

3 ½ Phasen für ein ICHgerechtes Leben.

  • Reflexion – Erkenne deine eigenen Denk- und Verhaltensmuster
  • Verstehen – Zusammenhänge, Motive und Auslöser verstehen

Entscheidung – Welche Kapsel wählst du? Die rote oder die blaue?*

  •  Umsetzen – Alte Gewohnheiten durchbrechen und neue Wege gehen.

Phase 1: Erkenne dich selbst.
Der Blick in den Spiegel, was ist dir wichtig, was treibt dich an und was raubt dir deine Energie? Eine Bestandsaufnahme über die inneren Muster denen wir Tag ein, Tag aus ganz automatisch folgen.

Phase 2: Warum tust du, was du tust?
Ich meine natürlich nicht, warum du ans Telefon gehst, wenn es klingelt aber zum Beispiel, warum du dich schlecht fühlst, wenn es klingelt. Was steckt hinter unseren Handlungs- und Gefühlsmustern?

Entscheidung. Du hast die Wahl.
Manchmal machen wir uns gar nicht erst auf den Weg, aus Angst vor dem, was kommen könnte. Schließlich ist das, was wir haben bekannt, vertraut, wir wissen genau, was kommt und das hat definitiv Vorteile.

Phase 3: Auf dem Weg zum ICHgerechten Leben
Jetzt da wir das was und das warum kennen, kann das Spiel beginnen. Neue Verhaltens- und Denkmuster werden ausprobiert und in den Alltag integriert, und zwar so lange bis du sagst: „BINGO, das passt, das bin ICH.“

Es ist leicht, ein ICHgerechtes Leben zu führen, aber es ist nicht immer einfach.

Herausforderungen auf dem ICHgerechten Weg

Zwei Eigenschaften brauchst du, wenn du dich auf diesen Weg machen möchtest.

  • Ehrlichkeit

  • Mut

Ehrlichkeit weil du nur etwas verändern kannst, wenn du das, was ist, wirklich ansiehst. Schon das klingt einfacher, als es manchmal ist, denn eingelullt von Gewohnheiten sind wir für das Naheliegendste oft blind. Wir müssen daher immer wieder hinterfragen, überprüfen und ausprobieren, ob es nicht auch anders sein kann. Einfache Beispiele, die du vermutlich auch kennst: Ein Geschenk in unserem Regal, was da wie selbstverständlich steht, schließlich ist es ein Geschenk. Ein Kleidungsstück in dem wir uns nicht so richtig wohl fühlen, es aber tragen. Ein Ablagesystem was einfach nur nervt, aber eben so ist. Eine Arbeit, ein Termin, ein Gespräch und die schon sonntags einsetzenden Bauchschmerzen wegen dem drohenden Montag. All das braucht im ersten Schritt die Ehrlichkeit zu einem „Ja, das finde ich blöd. Ich hätte das gerne anders.“

Was ist so schwer an Ehrlichkeit?

Der Grund, weswegen wir manchmal nicht ehrlich in unseren Bewertungen sind, führt uns gleich zur zweiten Eigenschaft, dem Mut. Unser Unbewusstes ist ein flinker Fuchs der lange, bevor wir es bemerken, schon weiß, wenn ich X als blöd bewerte, dann wäre es cool, wenn ich das ändere, und Veränderungen erfordern oft Mut.

Und am Mut wiederum hängen gerne Themen wie „Nein“ sagen können, die Angst andere zu verletzen und die 100%ige Übernahme von Verantwortung für unsere eigene Zufriedenheit.

Wenn unser blitzschnelles Unterbewusstsein uns all die möglichen Nebenwirkungen präsentiert, da halten wir uns gerne mal die Augen zu. Frei nach dem Motto, ich seh dich nicht, dann siehst du mich auch nicht und sagen „Nein, es ist wirklich alles prima.“ Unbewusst natürlich, das ist der Haken an der Sache.

Das geht auch eine ganze Weile gut, bis das Grummeln im Inneren lauter wird. Wir irgendwann aus einem unerfindlichen Grund unzufrieden sind, die Krise auf einen Kaffee rum kommt und wir irgendwann die Faxen so richtig dicke haben.

ICHgerecht – Du hast die Wahl

Auch wenn sich die Wissenschaft gar nicht so einig darüber ist, wie frei wir in unseren Entscheidungen wirklich sind, an der Oberfläche unseres Alltags haben wir die Wahl. Wir dürfen alles so belassen, wie es ist und wir dürfen uns auf die spannende Reise zu uns selbst begeben. Aber… eins solltest du wissen: Je weiter du dich auf dieser Reise nach vorne wagst, um so schwerer wird es, die Augen verschlossen zu halten. Aber warum solltest du das wollen?

Ich wünsche dir Mut und Spaß beim Entdecken, wer und wie du auch sein kannst.

Britta & Herr Pöppel

*„Die rote oder die blaue Kapsel“ bezieht sich auf eine Szene aus dem Film „Matrix“. Neo, der Held steht vor der Wahl zwischen der Freiheit und einem Gefängnis für seinen Verstand. Hier kannst du dir die Filmszene ansehen. *klick*

Mein Wort für 2020

Was für eine schwere Geburt in diesem Jahr. Die Message war zwar klar aber DAS eine Wort zu finden, welches mich durch das Jahr begleiten, tragen und motivieren soll… sagen wir, es war etwas sperrig.

Eine Weiterbildung zum Zürcher Ressourcen Modell, ZRM® und die Begegnung mit dem Würmli brachte die rettende Erkenntnis.

BINGO – ist mein Wort für 2020!

Meine Mission: Mehr BINGO, weniger *grmpfl*.

Mich ereilte Ende 2019 nämlich eine erschreckende und mir ehrlich gesagt etwas peinliche Erkenntnis. Wenn es darum geht WIE und WANN eine Sache gemacht wird, bin ich sehr darauf bedacht, selbst über die Spielregeln zu entscheiden.

OB ich eine Sache mache, da schien ich deutlich toleranter. Und so haben mir Begeisterungsfähigkeit und Pflichtbewusstsein so manches *grmpfl* eingebrockt.

Kurzer Exkurs:

*Grmpfl* ist das Gefühl oder merkwürdige Geräusch welches uns entfleucht, wenn etwas ansteht, was unserem Unbewussten nicht in den Kram passt. Besuche beim Zahnarzt, Steuerkram, jede Art unliebsamer Tätigkeiten. Oder auch… Montag *grmpfl*

Das BINGO-Gefühl ist der Volltreffer und damit das Gegenteil vom *grmpfl*. Unser Unbewusstes ist voll einverstanden und wir stehen mit unserer ganzen Kraft am Start.

Was es genau damit auf sich hat erklärt Dr. Maja Storch *hier*.

Ich habe in den letzten Jahren nicht selten, aus einem Anflug spontaner Begeisterung (scheinbar) oder aus Pflichtbewusstsein, Dinge zugesagt bei denen sich mir bei genauerer Betrachtung die Nackenhaare stellten – mein Würmli (Unbewusstes) ein *grmpfl* geschickt hat.

Das muss, darf, soll… QUATSCH… das wird anders!

BINGO ist mein neues Leitgefühl und von daher mache ich mich ab sofort auf den Weg zum bestmöglichen Würmli-Lauscher, nehme jedes *grmpfl* ernst und überprüfe, ob da nicht auch ein BINGO draus werden kann. Wenn Ja, prima. Wenn nein, dann leider „Nein, danke“.

Da ich immer mehr Ideen als Zeit habe, kann ich mir den Luxus in grmpfl-Projekte zu investieren einfach nicht mehr leisten. Es kostet mich zu viel Kraft und meist sind es Projekte, die irgendwie nicht rund laufen, abgebrochen werden, ich mich unwohl fühle… *grmpfl* halt.

Und wenn ich mir vorstelle, mein Buch (ein Beispiel) bleibt aufgrund einer auf *grmpfl* basierenden Sache auf der Strecke… Nö!

BINGO! Mein Wort, mein Motiv, mein Leitgefühl für 2020!

In diesem Sinne begrüße ich das Würmli hochoffiziell in meinem Team und uns allen ganz viele Bingo-Momente im neuen Jahr.

Hast du auch ein Wort für 2020? 

Mein Jahresrückblick 2019

Jahresrückblick 2019

2019 war… hmm… die Vorbereitung. Ja so wird ein Schuh draus, denn ich hadere schon eine ganze Weile mit einer passenden Beschreibung für dieses Jahr. Schlecht oder gar mies, auf keinen Fall. Nicht einmal blöd oder „geht so“, würde es treffen. Im Großen und Ganzen lief alles wie geplant aber…

Gefühlt habe ich 2019 überwiegend hinter den Kulissen verbracht. Wenig Social Media, wenig unterwegs, wenig Kontakt zur Außenwelt, wenig gezeichnet, sogar wenig Schiffe und Elbe. Dafür viel gedacht, entwickelt, ausprobiert und vor allem viel gelernt. Mir meiner Berufung nochmal klarer geworden, mich wo angeschlossen und beinahe hätte ich etwas an den Haken gehängt – beinahe.

 

Ein paar der Meilensteine 2019: 

MeOK – „Mein erster Onlinekurs“

Der Kurs zum Kurs sozusagen und der größte Brocken des Jahres. Ich habe mich riesig darauf gefreut, mich mit Haut und Haar hineingestürzt und gefühlt das ganze Jahr mit dem Thema „Onlinekurs erstellen“ verbracht. Das hat viel Spaß gemacht aber unter uns, das ein oder andere Haar hat vor lauter Schreck seine Farbe verloren. Warum? Zum einen, weil so unendlich viel Detailarbeit in so einem Kurs steckt, dass ich manchmal am liebsten alles hingeschmissen hätte. So viele neue technische Spielereien wollten erobert werden und immer, wenn ich dachte „Ha, jetzt bin ich fertig“, kam ein „Ach nee, das musst du ja auch noch“. Das schien einfach kein Ende zu nehmen und da ich bei der Vergabe der Geduld ja damals krank war… aber irgendwann war es doch geschafft.

Und dann wäre da ja noch mein Anspruch. Pilotkurs hin oder her, schick muss es ja trotzdem sein und taugen muss es was. Ich trete ja nicht an, ohne mindestens die Welt aus den Angeln heben zu wollen. Das alles im laufenden Betrieb zu tun, da kam Frau schon manchmal ins Schwitzen. Alles in allem, jedes einzelne graue Haar habe ich mir hart erarbeitet und war es am Ende auch wert. Der Kurs hat stattgefunden, Spaß gebracht und die Teilnehmerinnen haben nach mehr gerufen. 2020 bringt demnach eine zweite Runde.

Weil ich es ohne sie auf keinen Fall geschafft hätte an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Marit Alke mit ihrem Kurs „Mein erster Onlinekurs“ und an die komplette MeOK-Familie. 

Und unbedingt an Angelika Eder. Angelika, ohne deine Hilfe wäre nie der großartige Name ICHgerecht entstanden, in meinem Kopf wäre vermutlich noch immer Kuddelmuddel und ob die Landingpage je ihre Texte bekommen hätte, man weiß es nicht. 

Ich danke euch! 😘

Stahl in seiner neuen schönsten Form

Natürlich gilt die Auszeichnung „Stahl in seiner schönsten Form“ noch immer meinen geliebten HHLA Schwimmkränen aber… sie müssen sich den Titel jetzt teilen. Ein Traum wurde mir erfüllt und Herrn Pöppel gibt es jetzt auch in gebürstetem Edelstahl. 😍 Er ist einfach perfekt. Kann man ihn erwerben? Nein! Meins. 😉

Familienzuwachs

Der Traum vom eigenen Comic hat in diesem Jahr etwas an Energie einbüßen müssen, wie das Zeichnen insgesamt. Da war einfach zu viel drum herum und noch gelingt es mir nicht wirklich, das Zeichnen parallel zum Coachingzeugs laufen zu lassen. Das scheinen zwei getrennte Welten für mich zu sein. Aber…

Der Anfang ist gemacht und Herr Pöppel hat vier muntere Riemann-Freunde an seine Seite bekommen. Im Moment sind sie noch die Hauptprotagonisten, wenn ich Riemann visuell darstellen möchte. Die Dezemberereignisse haben allerdings ganz leise geflüstert, da kommt noch was.

Ich bin wieder dahaaaa

Eigentlich sollte es nur ein Experiment sein, diese Sache mit den längeren Haaren. Keine Ahnung, welcher Teufel mich geritten hat, dass das fast 10 Jahre andauern sollte. Egal, nu sind sie wieder ab und ich bin wieder viel mehr ich. Auch ein halbes Jahr später, freue mich noch täglich über diese Kurskorrektur. Blöd nur, wenn man sich am Tag vorher eine Tasse mit der alten Frisur bemalt hat. Irgendwas ist ja immer.

Der ICHgerecht Kompass geht an den Start  

Fortsetzung des ersten Meilensteins

Es war auch eine gute Portion Bockigkeit, der ich pünktlich zum 16. Firmenjubiläum die Premiere meines ersten Onlinekurses verdanke. Ohne ein „Ich hab gesagt, ich mach das jetzt, also mach ich das jetzt auch“ oder auch mein gern genommenes „Das woll’n wir ja mal sehen“, der Kurs hätte durchaus das Potenzial gehabt, nix zu werden. Ich sach nur: Blut, Schweiß und Tränen.

Am Ende ist ja bekanntlich immer alles gut und so sind wir am 16.08.2019 mit dem ICHgerecht Kompass in See gestochen. Ein großes DANKE an meine wunderbaren Teilnehmer*innen, die mit mir die Reise in ein für uns alle unbekanntes Gewässer angetreten sind. Hach. 

PS: Was hatte ich im Vorfeld Sorge, Yuki würde die Webinare mit ihrem akut süßen Flauschfaktor für sich in Anspruch nehmen. Am Ende musste ich sie, für’s letzte Webinar in die Kamera halten, weil die Queen doch tatsächlich jedes einzelne Webinar verpennt hat und einige Teilnehmerinnen die angekündigte Flauschblockade nun doch wenigstens einmal sehen wollten.

Zu Gast im Stifte-Paradies

Eine wahre Geduldsprobe waren die 3 Stunden ungeplanter Aufenthalt am Hamburger Bahnhof, weil unser Zug seine Reise nach Fulda wegen Polizeieinsatz nicht planmäßig antreten konnte. Gerade wollte ich aufgeben und aussteigen, da ging die Reise doch noch los. Was für ein Glück.

Von Fulda ging es nach Eichenzell und von dort direkt ins Stifte-Paradies – zu Gast bei Neuland. Viele tolle Stifte, das war ja klar aber das hier, das hätte nicht einmal meine blühende Fantasie zustand gebracht. In allerbester Atmosphäre hatten wir einen großartigen Tag, ein überraschendes Wiedersehen (na, wer findet die Überraschung auf einem der Bilder?), Inspiration vom Feinsten und ein freudiges „Hallo“ mit neuen und bereits vertrauten Kreativkolleginnen und Kollegen.

Warum ich da war und was es damit auf sich hat, dazu im neuen Jahr mehr. 😉

„To do: Es dieses Mal nicht wieder verbocken!“

Das stand auf einem Schild, welches ich leider nicht gekauft habe (ich Schaf!). Dabei passt der Satz schon seit Oktober wie Faust auf Auge. Nämlich die Faust von Silvester 2018/2019 und natürlich mein Auge.

Was war ich knatschig mit mir und quengelig das ganze Jahr über, weil ich es wieder nicht zu Ende gebracht hatte. Dabei lief es richtig gut und kaum wurde mir das bewusst, hatte ich einfach aufgehört. So blöd muss man erstmal sein. Es dieses Mal also nicht wieder verbocken! Wenn ich es in diesem Jahr auch nicht mache dann…

Bis 31.12.2019 galt es also 50.000 Wörter (ja, ich war so frei das NaNoWriMo-Ziel) ganz frech vom November in den Dezember zu entführen) geschrieben zu haben. Nicht irgendwelche Wörter, sondern den Shitty First Draft meines Buches. Ich habe gelernt, den ersten Entwurf schreibt man für den Papierkorb, erstmal alles raus. Unzensiert. Hauptsache raus. Da ich mir mit meinem Anspruch so gerne selbst im Weg stehe, schien mir das sinnvoll und außerdem, woher soll ich wissen, was ich schreiben will, wenn ich es nicht vorher gelesen habe. Knappe 20.000 Wörter habe ich bereits 2018 geschrieben, blieb also nur noch ein kleiner Rest von 30.000 Wörtern und fünf Wochen Zeit.

Es dieses Mal nicht wieder verbocken – ich brauchte Hilfe!

Ich erteilte 5 großartigen Frauen das Mandat mir unmittelbar ans Schienbein treten zu dürfen, wenn ich nicht täglich von meinen Schreibfortschritten berichten würde. Nix mit „macht nichts“ oder „ist nicht schlimm“, 100% Gnadenlosigkeit habe ich verordnet. Ich war allerdings selbst wohl so streng mit mir, dass es an wortkargen Tagen (es gab glücklicherweise nur zwei davon) trotzdem Lob dafür gab, es immerhin zu ein paar Worten gebracht zu haben.

Am Ende waren es nur 4 Wochen und nicht ganz 30.000 Wörter bis sich das Gefühl einstellte – es ist alles geschrieben. Für den ersten Entwurf habe ich fertig! Danke Ladys ohne euch hätte ich es wirklich nicht geschafft.

Obwohl sich viel Tolles ereignet hat, 2019 fühlt sich nicht wirklich nach einem „Bähm“ an. Es ist vielleicht meine Ungeduld, die Fortschritte gerne übersieht, die 2019 nur mit einem „O.K.“ beenden will. Aber…

2019 war eine richtig gute Vorbereitung für ein BÄHM 2020. 

Kommt gut ins neue Jahrzehnt und habt es hübsch. 🥂

PS: Auch 2019 war und ist die Flauschqueen maximal entzückend. Wir hatten unseren ersten Jahrestag

Persönlichkeitsmodelle und ihr Nutzen im Alltag

Persönlichkeitsmodelle und ihr Nutzen im Alltag.

Finde heraus, wie du tickst und du weißt, wie du bekommst, was du willst.

Persönlichkeitsmodelle und Profile gibt es wie Sand am Meer und ebenso viele Menschen, die sie liebend gerne ausprobieren. Nur aus Spaß, aus Neugier. Einfach mal gucken, ob es passt. Mich inklusive – logisch. Ich liebe diese Dinger schon so lang ich denken kann und bis heute ist kein Modell und Persönlichkeitstests vor mir sicher.

Warum sind Persönlichkeitsmodelle und Persönlichkeitstests so beliebt?

Neugier, klar. Nur die wäre irgendwann gestillt, es muss also noch etwas anderes geben. Ich meine, es ist dieser eine ganz besondere Moment. Er ist nur kurz, dafür aber wertvoll und wohlig. Hast du schon mal einen Persönlichkeitstest ausprobiert? Kannst du dich noch an den Moment der Auswertung erinnern? Wie war das? Wie hast du dich gefühlt?

Sowohl an mir selbst, als auch in der Rolle der Beobachterin durfte ich immer wieder Zeuge dieses kurzen Moments sein. Die ersten Sekunden in denen uns ein Lächeln über die Lippen huscht, um sich dann zu einem breiten Grinsen zu entfalten. Dann die beinahe schelmische Erkenntnis: Jawohl, das bin ich. Erkannt. Ertappt… auf eine stärkende Art und Weise.

Selbst die Passagen, die unsere Schwächen aufs Tapet bringen, erzeugen eher eine Art von Stolz als Unwohlsein. Ist das nicht wunderbar!? Sind uns unsere Fehler und Macken im Alltag doch eher peinlich bis unangenehm, hier genießen sie die volle Akzeptanz. Sie runden uns ab, vervollständigen uns und scheinen den Test auf mysteriöse Weise als „wahr“ zu bestätigen. Verrückte Kiste, oder? Wäre doch toll, wenn wir das im Alltag auch so sehen könnten.

Wie hast du das bisher erlebt?

So schön der erste Moment auch ist, das große ABER steht bereit und wartet auf seinen Einsatz. Was eben noch eine Bestätigung war, ein gutes Gefühl in uns ausgelöst hat, wird schnell mit einem „Ja, aber“ relativiert. Dieses und jenes passt ABER überhaupt nicht. So bin ich nicht. Das eben noch schöne Gefühl von „So bin ich“, „Da versteht mich einer“ schrumpft zu einem „Ich bin doch ganz anders“. Vermutlich stimmt das auch, schließlich waren es nur Fragen und ein Algorithmus, die sich mit zusammengewürfelten Textbausteinen um eine Beschreibung unserer Persönlichkeit bemüht haben. Wie könnten sie unserem Bedürfnis nach Individualität wirklich gerecht werden.

Und doch, im Großen und Ganzen passt es fast immer.

Ob das Ergebnis zu 100 % oder nur zu 80 % passt, am Ende zählt doch, was wir damit machen. Wie und vor allem ob wie die Erkenntnisse dafür nutzen, selbstwirksamer und zufriedener zu leben oder ob das Profil nur ein kurzer Zeitvertreib war. Wie sieht es bei dir aus? Arbeitest du aktiv damit oder schlummern die Persönlichkeitsanalysen irgendwo ganz unten in der dunklen Schublade?

Persönlichkeitsmodelle – Gebrauchsanweisung statt Ausweisdokument.

Selbst wenn nicht alles stimmt, was uns dort schwarz auf weiß über unsere Stärken und Schwächen präsentiert wird, Tipps und Anhaltspunkte um besser durch’s Leben zu kommen, bekommen wir allemal. Natürlich nur, wenn wir uns nicht auf dem Totschlag-Argument „So bin ich eben“ ausruhen möchten. Betrachten wir unser Persönlichkeitsprofil als eine Art Gebrauchsanweisung für unser Selbst. Eine Sammlung nützlicher Indizien wie unser ICHgerechtes Leben gelingt.

So überträgst du dein Persönlichkeitsprofil auf den Alltag.

Du hast bereits eine Auswertung eines Persönlichkeitsmodells? Prima, tauche ein in deine Schublade und gönne ihm ein bisschen Frischluft. Am besten liest du es noch einmal ganz durch und notierst dir dann separat die Eigenschaften die dich am meisten ansprechen. Erst die guten Eigenschaften, dann die mit Entwicklungspotenzial.

Vielleicht hast du jetzt schon eine Idee, eine Erkenntnis, einen Geistesblitz?

Der nächste Schritt. Gibt es einen Lebensbereich, in dem es gerade richtig gut für dich läuft?

  • Beruf/Karriere
  • Familie/Partnerschaft
  • Gesundheit
  • Sinn

Der spannende Moment, kannst du Übereinstimmungen deiner Stärken und den gut laufenden Lebensbereichen finden? Laufen die Bereiche vielleicht deshalb so gut, weil du genau das leben kannst, was dich ausmacht?

Beispiele:
Wenn dir Beziehung und menschliches Miteinander wichtig ist und du einer Tätigkeit nachgehst, bei der sozialer Kontakt im Mittelpunkt steht.

Wenn du gerne strukturiert und detailliert arbeitest und genau das im Beruf von dir gefordert wird.

Nun die andere Richtung. Welcher Lebensbereich ist gerade nicht so dolle? Findest du auch hier Parallelen? Kannst du zu wenig deiner Stärken einbringen? Wirst du vielleicht sogar überwiegend mit den Situationen und Dingen konfrontiert, die dir nicht so leicht von der Hand gehen?

Kleine Veränderungen für mehr Zufriedenheit

 

Jetzt kommt der wichtigste Punkt: dran bleiben. Bloß nicht wieder alles in die Schublade packen. Überlege dir drei kleine Schritte, die du in ausbauen oder verändern kannst, um zufriedener zu sein.

  • Wie kannst du in den gut laufen Lebensbereich noch mehr deiner Stärken und Werte integrieren?
  • Wie kannst du mehr von deinen Stärken in den Bereich einbauen, der nicht so gut läuft?

Hast du gerade gedacht, das geht nicht?

Fang mit kleinen Punkten an, die lassen sich immer verändern oder einbringen. Wir müssen nicht gleich kündigen oder uns trennen. Sich der Situation bewusst sein, kleine Korrekturen vornehmen und eine ganz verwegene Idee, einfach mal ansprechen, was nicht rund läuft bewirken oft Wunder.

Dir fällt immer noch nichts ein? Dann lass erst mal sacken. Ließ in den nächsten Tagen immer mal wieder die Liste deiner Stärken und der Dinge, die dir schwerfallen. Schau, wo sie dir im Alltag begegnen. Ist dein Auge erst einmal geschärft für diese Situationen, wird es dir leichter fallen, kleine Hebel der Veränderung zu entdecken.

Dazu passende Artikel hier im Blog

 

 

Du hast noch kein Persönlichkeitsprofil? Hier findest du kostenlose Analysen im Netz.

 

Der 16Personalities Test

Kostenloser, psychologischer Persönlichkeitstest

Du möchtest es genauer wissen und mehr darüber erfahren? Nimm Kontakt zu mir auf und wir erstellen Dir dein ganz persönliches Profil und entwickeln deine Strategie zu mehr Zufriedenheit.