Ein neues Familienmitglied · Toolmaster · Bitte recht freundlich und ganz viel Wasser.

Der Monatsrückblick Februar 2020.

Ich habe gar kein Flipchart – jetzt schon!

Da predige ich in meinen Visualisierungstrainings „Leute, achtet auf euer Werkzeug“ und nehme meine eigene Baustelle nicht so wichtig. Klassischer Fall von blindem Fleck. 🤦‍♀️

Ich hatte bis vor zwei Wochen kein Flipchart – meine Staffelei musste diesen Job übernehmen. Der Grund dafür ist schnell erzählt: Ich habe keinen Platz. Die Staffelei war schon da, warum also nicht die nutzen. Tisch kam nicht in Frage, schon beim Gedanken daran bekomme ich Rücken.

So weit so gut. War O.K. aber…

Die Staffelei ließ sich nicht hoch genug einstellen. Das macht wenig Spaß, ist dafür aber sehr mühsam beim Erstellen der Flipcharts. Ihr wisst ja, stellt euch das Flipchart auf die richtige Höhe ein. ☝️

Richtig nervig war aber, dass die Platte beim Schreiben und Zeichnen ins Schwingen kam und das ist gerade bei Schrift sowas von blöd. Dennoch, ich lebe damit nun seit Jahren.

Grund 1 sagte ich bereits, kein Platz.
Grund 2, welches ist das richtige Flipchart für mich? Die Auswahl ist riesig und die Chance das EINE zu finden… gefühlt wie ein Sechser im Lotto.

Der Nervfaktor hat sich irgendwann in den roten Bereich geschlichen und ich habe wieder einmal recherchiert, was es aktuell so gibt. Die Details erspare ich euch, bekommen vielleicht mal einen eigenen Beitrag, wenn es euch interessiert. Aufgrund der guten Kritiken, der Mobilität und gegen meine Bedenken wegen des weichen Filzuntergrundes, habe ich mich für das FlipChart EuroFlip® von neuland entschieden. Und was soll ich sagen? Ich so 😍😍😍

Tatsächlich ist es schnell auf- und abgebaut, es sieht schick aus, die Papierhalterung ist prima, die Stifteablage ausreichend groß und… da schwingt NIX, gar nix. Hach ist das schön und macht gleich viel mehr Spaß.

Da es eingeklappt jetzt auch nicht mehr Platz frisst als Staffelei und Brett, könnte ich mich beinahe ein bisschen ärgern, dass ich nicht schon viel früher aber… manche brauchen halt etwas länger. Allerdings brauche ich unbedingt auch noch die Transporttasche, denn Yuki findet es auch ganz wunderbar und bevor ich künftig nicht nur mich, sondern auch das Flipchart abfusseln muss, packe ich es lieber ein.

Juchuuu, ich bin ein Toolmaster

Seit dem 01. Februar 2020 ist es offiziell, ich bin ein neuland Toolmaster und das freut mich riesig. Im November war ich zu Gast bei neuland in Eichenzell. Blödsinn, ich war zu Gast im Paradis. Wenn man auch nur ein Hauch Interesse und eine Vorliebe für schöne Materialien hat, dann ist ein Besuch bei neuland wie im Himmel. Wer braucht da ein Bällebad. Pah.

Aber ich wollte ja nicht vom Neuland Playground® schwärmen, sondern von den Toolmastern erzählen. Wir sind 15, wir lieben gutes Material und neuland Produkte. Und damit wir noch mehr über die Materialien selbst und Tipps & Tricks zur Anwendung erfahren, wurden wir zu Toolmastern ernannt und versammelt.

Ich gebe zu, als es darum ging sich zu bewerben, hatte ich schon überlegt, ob das was für mich ist. Mein Lieblingswert Selbstbestimmung, aus der vorderster Reihe, meldete Bedenken an: „Britta, bist du dann auch noch selbstbestimmt? Darfst du dann die Materialien empfehlen und nutzen die DU willst?“ Ich habe hin und wieder her gedacht und konnte den Wert letztendlich beruhigen. Seit Jahren nutze ich nichts anderes, ich hatte mir schon mit dem blu-board® nur eine Zusammenarbeit gewünscht, und zwar die mit neuland also was zur Hölle gab es da für Bedenken. Hat er (der Wert) dann auch eingesehen und mir erlaubt meine Bewerbung einzureichen. Wie großzügig.

Und jetzt freue ich mich riesig über und auf den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und auf das, was sich daraus ergibt. Ich halte euch auf dem Laufenden und gebe euch alle Tipps natürlich umgehend weiter – im Seminar und hier im Blog.

Ein Gedanke schleicht seit November schon still und heimlich durch meine Gehirnwindungen: Zwei Trainingstage im paradiesischen Neuland Playground® anzubieten, Visualisierung für Coaches und Trainer. Ein Training weit über die Flipchartgestaltung hinaus, viel mehr Visualisierung als Intervention. Sie kann so einfach, schnell und überaus wirksam sein. Also ich hätte da große Lust zu. Würdet ihr mit mir zum Neuland Playground® nach Eichenzell reisen?

Fotoshooting

Und dann waren da noch die Sache mit den Fotos. Der Blog will welche, die Website auch und überhaupt gab es nichts von mir mit Flipchart. So kam es, dass der neue Mitbewohner FLIP kaum angekommen auch schon seine erste Reise antreten durfte.

Auch dieses Mal hat Janet Hesse von elbportrait.de mich mit ihrer Kamera verfolgt. Und das war gar nicht so einfach, denn es war ein wildes Hin und Her zwischen „zeichne was“ und „du musst auch mal in die Kamera gucken“. Erkenntnis des Tages, Kamera gucken, zeichnen und freundlich aussehen… gar nicht so einfach. Ich neige offenbar beim Zeichnen, wie auch beim Denken, zum äußerst nachdenklich bis ernsten Gesichtsausdruck. Trotzdem hat es wie immer viel Spaß gebracht. Danke Janet. Danke auch an Dirk für allerbeste Unterstützung.

Weil ja immer etwas ist, hatte ich natürlich Herr Pöppel vergessen. Macht aber nichts, irgendwann hätte ich auch gerne Fotos an der Schlepperbrücke, da klappt das mit dem Grinsen von ganz allein und Herr Pöppel darf auch wieder mit.

Als Visualisierungstante hat man ganz schön was zu schleppen. Uff. Ist aber leichter als er aussieht der gute FLIP.

Da war nix mit ungestört Pöppel malen. 🤪

Und außerdem…

…hatten wir, dank diversen Sturmfluten gleich mehrfach Hochwasser. Wie immer war es schaurig-schön. Ein Begriff der meiner Meinung nach extra für solche Situationen erfunden wurde.

…habe ich jede Menge neue Trainingskonzepte gebastelt und bin ganz berauscht. Das Seminar zu den „Säulen der Identität“ fand auch schon statt. Ich finde dieses Modell großartig und ich werde mich doch noch einmal dran wagen, es auf das blu-board® zu bringen.

…habe ich ein richtig, richtig gutes Buch gelesen. „Update für Trainer“ von Bernd Weidemann. Lässt sich super lesen und es stehen so viele tolle Sachen drin, dass ich gar nicht weiß, was ich zuerst ausprobieren soll. Da aber einige Trainings im März anstehen werde ich da sicher richtig viel einbinden können. Auch das Seminar zur Flipchartgestaltung, bekommt eine Frühlingskur verpasst. Da freue ich mich schon drauf.

…wurden gleich zwei Verträge mit Ausbildungsinstituten abgeschlossen. Ich freue mich demnach auf noch mehr Visualisierung und ganz besonders darauf, angehende Trainer*innen auf ihrem Weg zu begleiten.

Vorschau auf den März:

Kurz: Seminare, Seminare, Seminare.

Den Start macht die „Flipchartgestaltung“ am 09.03.2020 und dann kommt etwas, worauf ich mich besonders freue, zwei Tage Teambuilding. Warum ich mich so freue? Weil ich mich gut daran erinnere, wie es mir 2009 als Teilnehmerin in einem Teambuilding Seminar ging. Mir ging… bitte entschuldigt… der Arsch auf Grundeis denn beim Wort „Team“ muss ich meist ganz schnell weg. An diesem Wochenende habe ich einen ganz neuen Blick auf die Arbeit in Teams gewonnen und so einiges mehr. Außerdem geht es wieder nach München und… am Dienstag, den 03.03.2020 geht es vor allem erst einmal ins Kino. Das wird ganz bestimmt WITZIG.

Hm… ich muss mich wohl neu kalibrieren. Immer wenn ich nur einen kurzen Artikel schreiben will dann… gehen die Tasten mit mir durch. Langsam bekomme ich eine Idee, was die Deutschlehrerin damals mit ihrem „Gut, aber zu lang“ meinte. Ich hoffe, dir war es nicht zu lang und du hast etwas für dich mitgenommen oder hattest zumindest Spaß beim Lesen.

In diesem Sinne, starte gut in einen hoffentlich sonnigen März

Britta & Herr Pöppel

PS: Wie gut, dass ich beschlossen habe, dass künftig alles EINS ist. Wie hätte ich sonst diesen Artikel schreiben sollen?