Klar hätte man das Jahr 2020 ruhig angehen können. Erstmal ankommen, sich umsehen, einen Plan machen, um langsam mit dem neuen Jahr warm zu werden. Schöne Idee! Wohlgemerkt eine Idee. Mein 2020 fand das eher öde und hat sich gedacht „Keine halben Sachen“ und mich gleich mit viel Getöse ins Rennen geschickt. Auch schön! Uff… aber schön! Das war mein Januar 2020 – mein erster Monatsrückblick.

Monatsrückblick – meine 3 Highlights im Januar 2020

Gut eingestimmt mit Suzanne Grieger-Langer

So richtig vernünftig ist es nicht, wenn man am Abend vor einem höchst unmoralischen Weckerklingeln von 3:30 Uhr zur Show von Suzanne Grieger geht. Das Ticket war aber zuerst da, ich war neugierig und ich dachte mir, da bekomme ich bestimmt eine ordentliche Portion Motivation um am Tag drauf die Visualisierungshütte zu rocken. Bekam ich!

Ich war sehr neugierig auf diesen Abend und das gleich mehrfach.

Kommt die Frau live rüber wie in ihren Videos?

Tut sie. Und… ich mag sie. Am meisten für ihre klare Ansage. Kein höfliches drumherum Gequatsche, sondern die Dinge auf den Punkt bringen und beim Namen nennen. Gefällt mir sehr, auch wenn manch eine(r) die Nase rümpft weil… „sowas macht man doch nicht.“

Ihr Thema

Ich bekomme es nie ganz auf die Kette, wofür diese Frau nun eigentlich steht. Profilerin, ja gut aber in den Videos geht es oft um Persönlichkeitsentwicklung. Hat das was damit zu tun? Ich habe keine Ahnung, also hin da. Ich weiß es immer noch nicht aber ich bin wahrlich die Letzte, die über mehrere Standbeine verwundert sein sollte… ruft die Visualisierungstante von nebenan. 😉

Die SpeakerIN

Mich nervt das Genderthema und ich habe auch keine Aktien drin, trotzdem habe ich überwiegend Männer auf großen Bühnen gesehen und nun wollte ich mal sehen, ob Frauen auch so viel Show brauchen, um gut dazustehen. Suzanne brauchte keine. Keine Band, kein Gegröle, keine Partystimmung – gekonnt ist gekonnt. Ist sicher auch Geschmacksache, aber ihre Show war genau mein Ding.

Will ICH das?

Und dann ist da seit Jahren diese Hassliebe zwischen mir und der Bühne. Einerseits „Auf keinen Fall!“ und dann doch wieder dieser Reiz. Also schaue ich mir solche Veranstaltungen auch mit der Frage an: Will ich da vorne stehen? Meine introvertierten Rampensau-Anteile sind nach wie vor unschlüssig und es bleibt spannend.

Der Abend war auf jeden Fall super und 3,5 Stunden Schlaf, meine Güte, ich bin ja noch jung. Öhm…

Visualisierung zum Jahresauftakt x 2

Die Marker frisch gefüllt, die Flipcharts vorbereitet und der Drucker noch heiß von der Workbook-Produktion. Bereit für zwei Jahresauftaktveranstaltungen in zwei Tagen mit 564 km Entfernung, Luftlinie!

3,5 Stunden nach dem Abend mit Suzanne auf nach Lübeck: Jahresauftakt die Erste. Stellt euch eine Art Speeddating mit dem Thema „Prozesse visualisieren“ vor. Das ging ordentlich rund und wir hatten viele Aha-Momente und auch richtig viel Spaß. Ich habe auch gleich etwas gelernt – wie man eine schicke Zahnbürste zeichnet.

Im Anschluss mittels Fliegerzeug (so nannte ich das als Dreikäsehoch) nach München. Deutsche Bahn, Bus und Waldbahn brachten mich zum Jahresauftakt die Zweite in den Bayerischen Wald. Weniger Speed aber dafür zur Sache Schätzchen, tauchten wir ein in das Thema „Visualisieren im (Verkaufs)Gespräch.“ Wieder eine tolle Runde mit viel Spaß und gutem Feedback.

Das waren zwei richtig tolle Tage und wenn sie die Vorboten für das sind, was kommt, dann gibt es reichlich Grund für BINGO! BINGO! BINGO!

Würmli, Bingo und das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®)

Trotz großer Proteste seitens der Flauschqueen ging es zwei Tage später auch schon wieder los. Die dvct Fachtagung „Zeit für Umsetzungserfolge“ in Göttingen stand auf meinem Zettel. Ich habe im Beitrag „Mein Wort für 2020“ schon davon berichtet, daher hier meine Erfahrungen mit den Tagen danach.

Ich bekomme gerade jede Menge (Werbe)Mails mit der Frage, was denn meine Vorsätze so machen und ob ich sie schon über Bord geworfen hätte. Jedes Mal stelle ich entzückt fest: Nix ist über Bord gegangen! Ich bin am Start, es macht Spaß und das, obwohl ich ziemlich groggy bin und von Strand, Meer und Urlaub träume.

Das nenne ich mal ganz großes Kino. Ich schätze, das liegt auch an meinem hochmotivierten Würmli und dem Bild welches es sich ausgesucht hat. Ich bin auch noch immer ganz beeindruckt, dass mein Verstand das Bild nicht wirklich ansprechend findet, ihm eher Argumente dagegen einfallen aber das Würmli, das macht tief in mir jedes Mal einen Hüpfer, wenn es das Bild sieht.

Ich grabe mich also weiter ein ins Thema und freue mich schon jetzt auf die nächsten Coachings, bei denen es um Ziele geht, die wirklich erreicht werden wollen.

Das war mein Monatsrückblick für den Januar 2020 und ich bin gespannt, was der Februar im Gepäck hat. Auf jeden Fall wird weiter gebloggt und jede Menge ganz neue Trainings wollen konzipiert werden. Das wird sicher aufregend, mal wieder so ganz vorne beginnen. Yeah!

Habt es hübsch und bis bald.

Eure Britta & Herr Pöppel