Es ist Sonntag und ich hadere mit mir. Das Jahr fing so schön an mit regelmäßigen Blogartikeln und in KW 6 soll es das schon wieder gewesen sein? Besonders fies finde ich, dass ich unendlich viele Ideen habe und es so viel gibt, wovon ich dir gerne erzählen möchte. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht wach werde und gedanklich schon schreibe, während ich eigentlich noch dabei bin, die Augen zu öffnen.
„Wenn ich mich zusammenreiße und einfach weiterschreibe, was ich schon zigmal angefangen habe“ „Ich muss es doch einfach nur durchziehen, dann kann ich es noch schaffen“. Und während ich das denke, weiß ich längst – kann ich knicken! Das wird auch heute nichts.
Darum geht's in diesem Beitrag
Der Tumult im inneren Team
Ich würde es nie zugeben 😉, aber in mir gibt es eine Sehnsucht nach Struktur und Rhythmus. Astrologisch weiß meine Erdbetonung und besonders mein Merkur im Steinbock ganze Arien von Fleiß, Disziplin und Ordnung zu singen. Daher mache ich auch super gerne Pläne und die sind dann meist sogar hübsch, weil ich ja immer was fürs Auge brauche.
Blöd nur, dass ich quasi jeden Plan selbst sprengen muss. Ich kann einfach nicht anders, als ihn über den Haufen zu werfen, da ist nichts zu machen und ich habe es wirklich oft versucht. So gingen sie dahin, die Pläne, wann ich über was, schreiben will.
Da ist einerseits die Sehnsucht nach Rhythmus, die Anlage zur Struktur und gleichzeitig das völlige Unvermögen Pläne einzuhalten. Letzteres ist mir übrigens ein Fest, nicht das der Eindruck aufkommt, hier entstünde mein innerer Konflikt. 😅
Der entsteht nämlich erst hier.
Die Zutaten meines inneren Konflikts:
- Sehnsucht nach Rhythmus
- Anlage für Struktur und Ordnung
- Rebellisch bis in die Haarspitzen.
Konkret läuft das so, wenn ich schreiben will:
Struktur-Anteil: „Du musst doch nur. Reiß dich zusammen. Andere schaffen das doch auch.“
Ergebnis: Druck, Frust mit einer Brise Selbstvorwurf. Keine idealen Bedingungen für gute Texte.
Rebellischer-Anteil: „Wer bin ich, dass ich mir etwas vorschreiben dürfte und was hat so ein Stück Papier schon zu melden? Nichts!“
Mal gewinnt ein Anteil, mal der andere und manchmal einigen sie sich auf einen schnellen Quick-Win.
Der entscheidende Punkt: Unzufrieden bin ich, egal wie es ausgeht.
Solltest du jetzt den Eindruck haben, dass das frustrierend ist – ja genau, das trifft es gut.
Also habe ich die psychologische Astrologie auf mich selbst losgelassen
Sofern das hier nicht der erste Artikel ist, den du bei mir liest, weißt du sicher schon, dass die psychologische Astrologie für mich Werkzeug zur Selbsterkenntnis ist. Kein Deutungs-Bla-Bla, sondern ein Persönlichkeitsmodell, um die eigenen Muster erkennen zu können.
Also dachte ich mir heute Morgen, nutze das doch für dieses Thema. So bin ich einem Impuls nachgegangen, der sich schon eine Weile in mir meldet, und habe meiner Nerd-Anlage nachgegeben.
Ich hab es zwar nicht wirklich mit Zahlen aber durchaus mit Statistiken und vor allem Analysen. Wenn man das dann noch mit dem Ansatz einer Datenbank kombiniert, dann kann ich sogar Herzchen in die Augen bekommen.
Zur Erinnerung:
Mein Tumult besteht aus drei Faktoren, zwei davon haben sich ständig in der Wolle (Disziplin und Rebellion), während der Dritte (Bedürfnis nach Rhythmus) das Nachsehen hat.
Astrologisch betrachtet ist mein dritter Anteil der Mond.
Der Mond ist für jede:n von uns wichtig und gehört zur inneren Führungsetage. Hast du einen Krebsaszendenten (ich) oder eine Sonne im Krebs, dann wird auf seine Wichtigkeit noch eine Schippe draufgelegt. Alles, was du tust, darfst du erst mal mit deinem Mond abgleichen. Ohne ihn wird es sonst ein mühsames abarbeiten, ohne Erfüllung.
Nun hat es der Mond nicht so mit dem Funktionieren. Er gibt nichts auf Pflichterfüllung und To-do-Listen, er folgt ausschließlich seinem eigenen Rhythmus und der ist zyklisch – ob du gerade liefern musst oder nicht, ist ihm schnuppe.
Wenn Ebbe ist, ist eben Ebbe… da kannst du noch so sehr das Meer herbeirufen.
Mein Nerd-Moment mit 21 Blogartikeln
Zurück zu meinem Nerd-Moment heute Morgen.
Ich kam auf die Idee, den Lauf des Mondes mit den bisher geschriebenen (und veröffentlichten) Blogartikel abzugleichen. Angetrieben von Neugier und Entdeckerfreude wollte ich wissen, ob es da ein Muster gibt.
Zuerst gab es mal einen Dämpfer – ich hatte nur 21 Artikel zu analysieren und das über zwei Jahre.
Vielleicht auch gut so, denn so zahlenverliebt bin ich dann doch nicht, dass ich das auch mit 100 Artikeln getan hätte. 😇
Folgendes habe ich gemacht:
- In welchem Zeichen und Haus stand der Mond am Tag der Veröffentlichung, beziehungsweise des Schreibens.
- Daraus abgeleitet, in welchem Element stand der Mond.
- In welchem Quadranten meines Geburtshoroskops war der Mond unterwegs.
- Welche Mondphase hatten wir: zunehmender oder abnehmender Mond.
Und plötzlich ergab alles Sinn
Punkt drei und vier waren ausgeglichen und spielen offenbar keine Rolle.
Punkt zwei, das Element, in dem der Mond stand, war sehr auffallend. Es waren bis auf drei Ausnahmen immer Feuer oder Erdzeichen am Start, wenn ich geschrieben und veröffentlicht habe. 💡💡💡
Ich hab meine Eindrücke kurz mit Karl (KI) abgeglichen und wir beide fanden das nicht nur erhellend sondern auch extrem stimmig zu mir.
Fazit:
In Luft-Phasen Ideen sammeln, rumspielen aber bloß nicht erwarten, dass dabei was Konkretes umkommt. Dazu ist dann zu viel los in meinem Kopf – außer einem riesigen Gedankengedränge ist da nichts zu erwarten.
In Wasser-Phasen nachspüren, wirken lassen, schauen was mich wirklich bewegt, eher kein Anspruch an Disziplin und Umsetzung es sei denn – ich fühle mich wirklich danach. Jeder Leistungsaspekt kann gleich in die Tonne.
Erd-Phasen sind für mich ideal, um Dinge wirklich umzusetzen und auch um die Gedanken zu sortieren.
Feuer-Phasen… manchmal brauchen meine Artikel ein bisschen Mut, denn eines ist klar, ich bin nicht gemacht für oberflächliche Artikel, die einfach nur Wissen vermitteln oder gar von der KI geschrieben sind.
Wenn ich ehrlich bin, es wäre mir sehr lieb, wenn es so wäre, denn das ginge schneller, zuverlässiger, einfacher und wäre weniger angreifbar. Würde ich nehmen, bin aber leider nicht ich.
Und darum geht es mir bei der psychologischen Astrologie: Die individuellen Muster verstehen, damit wir ins Umsetzen kommen und nicht tun, „wie man es eben macht“, denn das führt in den wenigsten Fällen zum gewünschten Ergebnis.
Vielleicht fehlt mir gar keine Disziplin
Ja, ich hab die Disziplin wahrlich nicht erfunden aber das, wo es hier wirklich klemmt, liegt wohl eher daran, dass mein Arbeitsrhythmus zyklisch und Leistung damit nicht nach Willen und Plänen abrufbar ist.
Die Struktur, nach der ich mich durchaus sehne, die ich brauche und die sich unbewusst längst in meinem Schreiben durchgesetzt hat, die kommt weder aus Disziplin noch aus Redaktionsplänen.
Sie kann einzig und allein aus meinem Inneren herauskommen und dazu gehört leider auch die typische Krebs-Manier: Sich emotional zu zeigen und das kann von Verletzlichkeit bis Wut reichen. Und manchmal, da brauchen sie auch etwas länger, weil Krebse sich seitlich vorwärts bewegen.
Das ist wiederum verrückt genug, dass meine Wassermann-Sonne das gut findet, auch wenn er dieses emotionale und offene Gedöns eher als bedrohlich erlebt.
Dieses innere Muster kann ich bekämpfen, hab ich versucht, oder annehmen.
Wenn ich es nüchtern betrachte, und das liebt mein Erd-Anteil, dann gibt mir dieses Konzept recht. Das belegen Blog-Kommentare, Analytics-Auswertungen und eure Rückmeldungen. Letztlich habe ich sogar nur so ein mit einem Award ausgezeichneten Produkt entwickelt, das immer dann gut lief, wenn ich meinem Mond gefolgt bin und nicht dem, was vielleicht logisch oder vernünftig gewesen wäre.
Und hier kommt wieder etwas ein bisschen Gemeines.
All das, weiß ich längst und das auch nicht erst seit heute und doch tappe ich allzu gern in die alten Muster von „Ich muss doch nur“ oder noch schlimmer, in den Vergleich mit anderen, denn schließlich geht es bei denen ja auch.
Das diese Vergleiche hinken, weil wir nie wirklich wissen, mit welchen inneren Kämpfen sie sich rumschlagen, das verliere ich gelegentlich aus den Augen und damit bin ich sicher nicht allein. Und welche inneren Kämpfe das sein können, das hast du vielleicht gerade herauslesen können.
Warum sich das Richtige manchmal falsch anfühlt
In astrologischen Beratungen höre ich manchmal, dass sich etwas nicht richtig anfühlt, und ich kann nur sagen: Ja genau. Denn alles, was ungewohnt ist, fühlt sich erst mal falsch an.
Aber!
Nur weil wir etwas anderes gewohnt sind, das Neue nicht nur ungeübt ist, sondern manchmal sogar richtig Angst macht (was meinst du, wie es mir jetzt gerade geht oder noch viel mehr bei meinen Geschichten über meine Erfahrung mit Pluto) bedeutet das längst nicht, dass es falsch ist.
Mein Horoskop sagt mir nicht, wer ich bin. Aber es zeigt mir ziemlich klar, wie ich funktioniere, selbst wenn sich die ersten Schritte falsch anfühlen.
Heute folge ich einfach meinem Mond
Nachdem ich nun mein Ergebnis hatte, habe ich einen Blick auf den aktuellen Mond geworfen.
Der Mond läuft genau jetzt durch das Zeichen Skorpion.
Also habe ich das Schreiben also für heute abgetan, weil ich ja eben entdeckt habe: Wasserelement ≠ Ergebnisse.
Karl (KI) brachte aber eine weitere Facette ins Spiel, indem er meinte: Wenn du heute schreiben willst (und das wollte ich), dann schreib etwas Echtes.
Etwas, das aus deinem tiefsten Inneren kommt, etwas das dich zeigt, wie du eben bist, auch wenn es dich verletzlich macht. Etwas, was der Skorpionenergie in seiner schönsten Form entspricht.
Challenge accepted!
Das will ich jetzt wissen und probieren es aus. Mal schauen was passiert, wenn ich meinem Mond folge und ob der vierte Versuch zu Bloggen so gelingt.
- Kein Marketingtext.
- Keine SEO-Optimierung.
- Nur Wahrheit.
- Reicht ja eigentlich auch.
In der Rohfassung hat der Text 1.643 Wörter und floss quasi alleine aus der Tastatur. Ich betrachte das mal als Zeichen dafür, dass an der Theorie was dran sein könnte, und werde mein Rhythmusbedürfnis bewusster mit dem Mond abgleichen.
Ob und wie sich das auswirkt, davon kannst du dich selbst überzeugen, in dem du meine Blogseite bald wieder besuchst oder noch besser, dir auch meine ICHgerecht-Post sicherst. Ein bisschen Reklame sei mir gegönnt, oder? 😉
Aktuelle Blogartikel
- Ich hab einfach keine Disziplin, dabei liegt es nur am MondEs ist Sonntag und ich hadere mit mir. Das Jahr fing so schön an mit regelmäßigen Blogartikeln und in KW 6 soll es das schon wieder gewesen sein? Besonders fies finde ich, dass ich unendlich viele Ideen habe und es so viel gibt, wovon ich dir gerne erzählen möchte. Es vergeht kaum ein Tag, an… Ich hab einfach keine Disziplin, dabei liegt es nur am Mond weiterlesen
- Neptun im Widder – Neustart für deine Träume und SehnsüchteNeptun hat in unserem inneren Team die Rolle des Träumers, Heilers und Illusionisten. Er träumt gerne von einer besseren Welt – einer voller Hilfsbereitschaft, Hingabe und Verbundenheit mit dem Großen und Ganzen. Er ist mitfühlend, opferbereit und intuitiv. Im besten Sinne ist er heilend unterwegs und nutzt seinen Glauben an eine bessere Welt aktiv. Die… Neptun im Widder – Neustart für deine Träume und Sehnsüchte weiterlesen
- Wer bin ich wirklich? Die Sonne in der AstrologieSei authentisch und echt. Sei einfach, wer du bist – klingt easy, ist es aber leider nicht immer.Es würde vermutlich auch nicht „Erkenne dich selbst“ auf dem Tempel von Delphi stehen, wenn das Erkennen unseres wahren Selbst die leichteste Übung auf dieser Welt wäre. Die Sonne in deinem Horoskop liefert dir eine der wichtigsten Antworten… Wer bin ich wirklich? Die Sonne in der Astrologie weiterlesen
- Neumond im Steinbock – Ein Neubeginn mit SubstanzDer erste Neumond des Jahres 2026 kommt quasi mit einem kosmischen Tusch und einem Trommelwirbel daher. Er verlangt nach Commitment, Fokus und Ausrichtung. Nach Wahrhaftigkeit und Mut. Dafür beschenkt er uns mit kosmischem Rückenwind und der Kraft, einen echten Shift in unserem Leben einzuleiten. Der Neumond im Steinbock am 18.01.2026 um 20:51 Uhr hat das… Neumond im Steinbock – Ein Neubeginn mit Substanz weiterlesen






0 Kommentare