Monatsrückblick März 2020

Der März wird spannend, das war lange vorher schon klar. Mein Kalender war nicht nur proppenvoll, es standen auch jede Menge freudige und aufregende Ereignisse drin. Angefangen mit dem lang ersehnten Kinobesuch, einem überarbeiteten Flipchartseminar, einem Teambuilding und nach München sollte es auch wieder gehen. Sollte! Im März sollte so vieles – stattdessen kam Corona. Hier ein kleiner Ausschnitt eines revolutionären Monats – mein Monatsrückblick März 2020.

Ich weiß nicht mehr wann ich zum ersten Mal vom Coronavirus gehört habe aber ich erinnere mich noch gut an den Gedanken, dass das auch dieses Mal nichts mit mir zu tun haben wird. Alle Viren, die bisher so reingeschneit waren, gingen gänzlich unbemerkt an mir vorbei – so wird das auch dieses Mal. Dachte ich. Hm… ja… Nein!
Der März also…

Es lebe die Vorpremiere – Die Känguru-Chroniken.

Als bekennender Fan des Kängurus, ja ich gehöre zu den Nerds die beinahe jede Passage mitsprechen können, musste ich natürlich in die Vorpremiere. Was ein Glück. Da war Corona zwar auch schon da, aber alles war noch halb so wild und einen echten Känguru-Fan erschüttert so schnell nichts. Nichts ahnend, dass das der letzte Abend in Freiheit (gefühlt) sein wird, aßen wir Schnapspralinen und genossen das Beuteltier in Lebensgröße.

Fazit: Anders aber WITZIG!

Flipchartgestaltung und eine erschreckende Erkenntnis.

Wie man das so macht, kommt nach dem Vergnügen die Arbeit. Bei mir hieß das, Vorbereitungen für den Tag Flipchartgestaltung. Und während ich die Unterlagen zusammenstellte, tauchten auch gleich ein paar Fragen in meinem Hinterstübchen auf: Was, wenn kurzfristig alle wegen Corona absagen? Darf ich eigentlich die bewährten Knabbereien, die traditionell als Fingerfood daherkommen, reichen? Hätte ich doch Desinfektionsmittel gebraucht, wenigstens für die Materialien und das gute Gefühl? Da war sie, die Erkenntnis dieses blöde Virusdingens hat sehr wohl etwas mit mir zu tun. *grmpfl*

Im Nachhinein bleibt zu sagen – perfektes Timing! Alle waren da, wir hatten wie gewohnt viel Freude beim Lernen und Ausprobieren und am Ende gab es tolle Charts und witzige neue Bildvokabeln. Den Zeitfresser will ich euch gleich mal vorstellen.

Fazit: Schwein gehabt denn 4 Tage später sollte alles anders sein. Veranstaltungen durften nicht mehr stattfinden.

Aus offline wird online! Wer braucht schon Vorbereitung. 

Was hatte ich mich auf die zwei Tage Teambuilding gefreut. Mein Hirn lief seit Tagen auf Hochtouren, als Nachschlag gab es noch ein paar neue Bücher und soooo hübsche Teamspielchen hatte ich mir ausgedacht. Schöne Ideen, leider alle für die Katz. 

Im wahrsten Sinne des Wortes für die Katz war dann in der Tat alles, was die kommenden zwei Wochen folgen sollte. Quasi über Nacht wurden aus 7 Tagen Offlineseminar 7,5 Tage Onlineseminar. Während ich, abgesehen von täglich 6 Stunden schlechtem Schlaf durcharbeitete, genoss (und genießt noch) Yuki die Lage in vollen Zügen. Der Dosenöffner ist zu Hause. YEAH. Auf dem Bildschirm sind Menschen die sprechen. Yuchuuu. Katze im Glück. 

Im Ernst, das liebt Yuki total und so beobachtet sie fast den ganzen Tag und hoch konzentriert die Menschen auf dem Monitor. Sie wich nicht von meiner Seite, platzierte sich zu meiner Linken direkt neben dem Mikro und mauserte sich so zur Mitarbeiterin des Monats. 

Fazit: Über Nacht alles auf online umstellen, war … sagen wir sportlich. Vor allem weil Frau mal wieder nicht bereit war, einige ihrer Werte aufgrund außergewöhnlicher Umstände hinten an zustellen. Am Ende stand die Erkenntnis, Pacing geht auch online und es waren zwei richtig tolle Wochen. Dazu dann aber ein eigener Beitrag.

Akute Elbbedürftigkeit! 

Den lieben langen Tag am Rechner sitzen, mal zwei Tage nicht vor die Tür gehen, das ist mir bestens vertraut und überhaupt kein Problem. Den ganzen Tag vor der Kamera, das hat dann auch mich in die Bewegung aber vor allem an die Elbe getrieben. Ich brauchte ganz dringend eine große Portion Schlepperliebe. Also einmal bis Övelgönne laufen, mit der Fähre zurück und dann das… 

Da war Corona gerade mal sowas von sch…egal. Schwimmender Stahl. 😍 Hach. Und mal so nebenbei, ich mochte die COSCOs in ihrem schlichten grau ja etwas lieber.

München ist zum Monatsende natürlich ausgefallen – sehr schade. Aber wer mich kennt weiß, Untätigkeit steht mir nicht. Kann ich gar nicht. Jetzt also schnell das Bloggerloch der letzten Wochen wieder stopfen und dann ran an die nächsten Onlinekurse! Der Termin für die zweite Runde ICHgerecht Kompass steht: Am 18.07.2020 stechen wir wieder in See. Und dann wäre da ja noch… sag ich NOCH nicht! Das muss erst noch ein bisschen reifen und gären in meinem Kopf. Aber bald, versprochen!

Was für ein Monat. Langweilig war er in jedem Fall nicht.

Monatsrückblick Februar 2020

Ein neues Familienmitglied · Toolmaster · Bitte recht freundlich und ganz viel Wasser.

Der Monatsrückblick Februar 2020.

Ich habe gar kein Flipchart – jetzt schon!

Da predige ich in meinen Visualisierungstrainings „Leute, achtet auf euer Werkzeug“ und nehme meine eigene Baustelle nicht so wichtig. Klassischer Fall von blindem Fleck. 🤦‍♀️

Ich hatte bis vor zwei Wochen kein Flipchart – meine Staffelei musste diesen Job übernehmen. Der Grund dafür ist schnell erzählt: Ich habe keinen Platz. Die Staffelei war schon da, warum also nicht die nutzen. Tisch kam nicht in Frage, schon beim Gedanken daran bekomme ich Rücken.

So weit so gut. War O.K. aber…

Die Staffelei ließ sich nicht hoch genug einstellen. Das macht wenig Spaß, ist dafür aber sehr mühsam beim Erstellen der Flipcharts. Ihr wisst ja, stellt euch das Flipchart auf die richtige Höhe ein. ☝️

Richtig nervig war aber, dass die Platte beim Schreiben und Zeichnen ins Schwingen kam und das ist gerade bei Schrift sowas von blöd. Dennoch, ich lebe damit nun seit Jahren.

Grund 1 sagte ich bereits, kein Platz.
Grund 2, welches ist das richtige Flipchart für mich? Die Auswahl ist riesig und die Chance das EINE zu finden… gefühlt wie ein Sechser im Lotto.

Der Nervfaktor hat sich irgendwann in den roten Bereich geschlichen und ich habe wieder einmal recherchiert, was es aktuell so gibt. Die Details erspare ich euch, bekommen vielleicht mal einen eigenen Beitrag, wenn es euch interessiert. Aufgrund der guten Kritiken, der Mobilität und gegen meine Bedenken wegen des weichen Filzuntergrundes, habe ich mich für das FlipChart EuroFlip® von neuland entschieden. Und was soll ich sagen? Ich so 😍😍😍

Tatsächlich ist es schnell auf- und abgebaut, es sieht schick aus, die Papierhalterung ist prima, die Stifteablage ausreichend groß und… da schwingt NIX, gar nix. Hach ist das schön und macht gleich viel mehr Spaß.

Da es eingeklappt jetzt auch nicht mehr Platz frisst als Staffelei und Brett, könnte ich mich beinahe ein bisschen ärgern, dass ich nicht schon viel früher aber… manche brauchen halt etwas länger. Allerdings brauche ich unbedingt auch noch die Transporttasche, denn Yuki findet es auch ganz wunderbar und bevor ich künftig nicht nur mich, sondern auch das Flipchart abfusseln muss, packe ich es lieber ein.

Juchuuu, ich bin ein Toolmaster

Seit dem 01. Februar 2020 ist es offiziell, ich bin ein neuland Toolmaster und das freut mich riesig. Im November war ich zu Gast bei neuland in Eichenzell. Blödsinn, ich war zu Gast im Paradis. Wenn man auch nur ein Hauch Interesse und eine Vorliebe für schöne Materialien hat, dann ist ein Besuch bei neuland wie im Himmel. Wer braucht da ein Bällebad. Pah.

Aber ich wollte ja nicht vom Neuland Playground® schwärmen, sondern von den Toolmastern erzählen. Wir sind 15, wir lieben gutes Material und neuland Produkte. Und damit wir noch mehr über die Materialien selbst und Tipps & Tricks zur Anwendung erfahren, wurden wir zu Toolmastern ernannt und versammelt.

Ich gebe zu, als es darum ging sich zu bewerben, hatte ich schon überlegt, ob das was für mich ist. Mein Lieblingswert Selbstbestimmung, aus der vorderster Reihe, meldete Bedenken an: „Britta, bist du dann auch noch selbstbestimmt? Darfst du dann die Materialien empfehlen und nutzen die DU willst?“ Ich habe hin und wieder her gedacht und konnte den Wert letztendlich beruhigen. Seit Jahren nutze ich nichts anderes, ich hatte mir schon mit dem blu-board® nur eine Zusammenarbeit gewünscht, und zwar die mit neuland also was zur Hölle gab es da für Bedenken. Hat er (der Wert) dann auch eingesehen und mir erlaubt meine Bewerbung einzureichen. Wie großzügig.

Und jetzt freue ich mich riesig über und auf den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und auf das, was sich daraus ergibt. Ich halte euch auf dem Laufenden und gebe euch alle Tipps natürlich umgehend weiter – im Seminar und hier im Blog.

Ein Gedanke schleicht seit November schon still und heimlich durch meine Gehirnwindungen: Zwei Trainingstage im paradiesischen Neuland Playground® anzubieten, Visualisierung für Coaches und Trainer. Ein Training weit über die Flipchartgestaltung hinaus, viel mehr Visualisierung als Intervention. Sie kann so einfach, schnell und überaus wirksam sein. Also ich hätte da große Lust zu. Würdet ihr mit mir zum Neuland Playground® nach Eichenzell reisen?

Fotoshooting

Und dann waren da noch die Sache mit den Fotos. Der Blog will welche, die Website auch und überhaupt gab es nichts von mir mit Flipchart. So kam es, dass der neue Mitbewohner FLIP kaum angekommen auch schon seine erste Reise antreten durfte.

Auch dieses Mal hat Janet Hesse von elbportrait.de mich mit ihrer Kamera verfolgt. Und das war gar nicht so einfach, denn es war ein wildes Hin und Her zwischen „zeichne was“ und „du musst auch mal in die Kamera gucken“. Erkenntnis des Tages, Kamera gucken, zeichnen und freundlich aussehen… gar nicht so einfach. Ich neige offenbar beim Zeichnen, wie auch beim Denken, zum äußerst nachdenklich bis ernsten Gesichtsausdruck. Trotzdem hat es wie immer viel Spaß gebracht. Danke Janet. Danke auch an Dirk für allerbeste Unterstützung.

Weil ja immer etwas ist, hatte ich natürlich Herr Pöppel vergessen. Macht aber nichts, irgendwann hätte ich auch gerne Fotos an der Schlepperbrücke, da klappt das mit dem Grinsen von ganz allein und Herr Pöppel darf auch wieder mit.

Als Visualisierungstante hat man ganz schön was zu schleppen. Uff. Ist aber leichter als er aussieht der gute FLIP.

Da war nix mit ungestört Pöppel malen. 🤪

Und außerdem…

…hatten wir, dank diversen Sturmfluten gleich mehrfach Hochwasser. Wie immer war es schaurig-schön. Ein Begriff der meiner Meinung nach extra für solche Situationen erfunden wurde.

…habe ich jede Menge neue Trainingskonzepte gebastelt und bin ganz berauscht. Das Seminar zu den „Säulen der Identität“ fand auch schon statt. Ich finde dieses Modell großartig und ich werde mich doch noch einmal dran wagen, es auf das blu-board® zu bringen.

…habe ich ein richtig, richtig gutes Buch gelesen. „Update für Trainer“ von Bernd Weidemann. Lässt sich super lesen und es stehen so viele tolle Sachen drin, dass ich gar nicht weiß, was ich zuerst ausprobieren soll. Da aber einige Trainings im März anstehen werde ich da sicher richtig viel einbinden können. Auch das Seminar zur Flipchartgestaltung, bekommt eine Frühlingskur verpasst. Da freue ich mich schon drauf.

…wurden gleich zwei Verträge mit Ausbildungsinstituten abgeschlossen. Ich freue mich demnach auf noch mehr Visualisierung und ganz besonders darauf, angehende Trainer*innen auf ihrem Weg zu begleiten.

Vorschau auf den März:

Kurz: Seminare, Seminare, Seminare.

Den Start macht die „Flipchartgestaltung“ am 09.03.2020 und dann kommt etwas, worauf ich mich besonders freue, zwei Tage Teambuilding. Warum ich mich so freue? Weil ich mich gut daran erinnere, wie es mir 2009 als Teilnehmerin in einem Teambuilding Seminar ging. Mir ging… bitte entschuldigt… der Arsch auf Grundeis denn beim Wort „Team“ muss ich meist ganz schnell weg. An diesem Wochenende habe ich einen ganz neuen Blick auf die Arbeit in Teams gewonnen und so einiges mehr. Außerdem geht es wieder nach München und… am Dienstag, den 03.03.2020 geht es vor allem erst einmal ins Kino. Das wird ganz bestimmt WITZIG.

Hm… ich muss mich wohl neu kalibrieren. Immer wenn ich nur einen kurzen Artikel schreiben will dann… gehen die Tasten mit mir durch. Langsam bekomme ich eine Idee, was die Deutschlehrerin damals mit ihrem „Gut, aber zu lang“ meinte. Ich hoffe, dir war es nicht zu lang und du hast etwas für dich mitgenommen oder hattest zumindest Spaß beim Lesen.

In diesem Sinne, starte gut in einen hoffentlich sonnigen März

Britta & Herr Pöppel

PS: Wie gut, dass ich beschlossen habe, dass künftig alles EINS ist. Wie hätte ich sonst diesen Artikel schreiben sollen?

Persönlichkeitsmodelle und ihr Nutzen im Alltag

Persönlichkeitsmodelle und ihr Nutzen im Alltag.

Finde heraus, wie du tickst und du weißt, wie du bekommst, was du willst.

Persönlichkeitsmodelle und Profile gibt es wie Sand am Meer und ebenso viele Menschen, die sie liebend gerne ausprobieren. Nur aus Spaß, aus Neugier. Einfach mal gucken, ob es passt. Mich inklusive – logisch. Ich liebe diese Dinger schon so lang ich denken kann und bis heute ist kein Modell und Persönlichkeitstests vor mir sicher.

Warum sind Persönlichkeitsmodelle und Persönlichkeitstests so beliebt?

Neugier, klar. Nur die wäre irgendwann gestillt, es muss also noch etwas anderes geben. Ich meine, es ist dieser eine ganz besondere Moment. Er ist nur kurz, dafür aber wertvoll und wohlig. Hast du schon mal einen Persönlichkeitstest ausprobiert? Kannst du dich noch an den Moment der Auswertung erinnern? Wie war das? Wie hast du dich gefühlt?

Sowohl an mir selbst, als auch in der Rolle der Beobachterin durfte ich immer wieder Zeuge dieses kurzen Moments sein. Die ersten Sekunden in denen uns ein Lächeln über die Lippen huscht, um sich dann zu einem breiten Grinsen zu entfalten. Dann die beinahe schelmische Erkenntnis: Jawohl, das bin ich. Erkannt. Ertappt… auf eine stärkende Art und Weise.

Selbst die Passagen, die unsere Schwächen aufs Tapet bringen, erzeugen eher eine Art von Stolz als Unwohlsein. Ist das nicht wunderbar!? Sind uns unsere Fehler und Macken im Alltag doch eher peinlich bis unangenehm, hier genießen sie die volle Akzeptanz. Sie runden uns ab, vervollständigen uns und scheinen den Test auf mysteriöse Weise als „wahr“ zu bestätigen. Verrückte Kiste, oder? Wäre doch toll, wenn wir das im Alltag auch so sehen könnten.

Wie hast du das bisher erlebt?

So schön der erste Moment auch ist, das große ABER steht bereit und wartet auf seinen Einsatz. Was eben noch eine Bestätigung war, ein gutes Gefühl in uns ausgelöst hat, wird schnell mit einem „Ja, aber“ relativiert. Dieses und jenes passt ABER überhaupt nicht. So bin ich nicht. Das eben noch schöne Gefühl von „So bin ich“, „Da versteht mich einer“ schrumpft zu einem „Ich bin doch ganz anders“. Vermutlich stimmt das auch, schließlich waren es nur Fragen und ein Algorithmus, die sich mit zusammengewürfelten Textbausteinen um eine Beschreibung unserer Persönlichkeit bemüht haben. Wie könnten sie unserem Bedürfnis nach Individualität wirklich gerecht werden.

Und doch, im Großen und Ganzen passt es fast immer.

Ob das Ergebnis zu 100 % oder nur zu 80 % passt, am Ende zählt doch, was wir damit machen. Wie und vor allem ob wie die Erkenntnisse dafür nutzen, selbstwirksamer und zufriedener zu leben oder ob das Profil nur ein kurzer Zeitvertreib war. Wie sieht es bei dir aus? Arbeitest du aktiv damit oder schlummern die Persönlichkeitsanalysen irgendwo ganz unten in der dunklen Schublade?

Persönlichkeitsmodelle – Gebrauchsanweisung statt Ausweisdokument.

Selbst wenn nicht alles stimmt, was uns dort schwarz auf weiß über unsere Stärken und Schwächen präsentiert wird, Tipps und Anhaltspunkte um besser durch’s Leben zu kommen, bekommen wir allemal. Natürlich nur, wenn wir uns nicht auf dem Totschlag-Argument „So bin ich eben“ ausruhen möchten. Betrachten wir unser Persönlichkeitsprofil als eine Art Gebrauchsanweisung für unser Selbst. Eine Sammlung nützlicher Indizien wie unser ICHgerechtes Leben gelingt.

So überträgst du dein Persönlichkeitsprofil auf den Alltag.

Du hast bereits eine Auswertung eines Persönlichkeitsmodells? Prima, tauche ein in deine Schublade und gönne ihm ein bisschen Frischluft. Am besten liest du es noch einmal ganz durch und notierst dir dann separat die Eigenschaften die dich am meisten ansprechen. Erst die guten Eigenschaften, dann die mit Entwicklungspotenzial.

Vielleicht hast du jetzt schon eine Idee, eine Erkenntnis, einen Geistesblitz?

Der nächste Schritt. Gibt es einen Lebensbereich, in dem es gerade richtig gut für dich läuft?

  • Beruf/Karriere
  • Familie/Partnerschaft
  • Gesundheit
  • Sinn

Der spannende Moment, kannst du Übereinstimmungen deiner Stärken und den gut laufenden Lebensbereichen finden? Laufen die Bereiche vielleicht deshalb so gut, weil du genau das leben kannst, was dich ausmacht?

Beispiele:
Wenn dir Beziehung und menschliches Miteinander wichtig ist und du einer Tätigkeit nachgehst, bei der sozialer Kontakt im Mittelpunkt steht.

Wenn du gerne strukturiert und detailliert arbeitest und genau das im Beruf von dir gefordert wird.

Nun die andere Richtung. Welcher Lebensbereich ist gerade nicht so dolle? Findest du auch hier Parallelen? Kannst du zu wenig deiner Stärken einbringen? Wirst du vielleicht sogar überwiegend mit den Situationen und Dingen konfrontiert, die dir nicht so leicht von der Hand gehen?

Kleine Veränderungen für mehr Zufriedenheit

 

Jetzt kommt der wichtigste Punkt: dran bleiben. Bloß nicht wieder alles in die Schublade packen. Überlege dir drei kleine Schritte, die du in ausbauen oder verändern kannst, um zufriedener zu sein.

  • Wie kannst du in den gut laufen Lebensbereich noch mehr deiner Stärken und Werte integrieren?
  • Wie kannst du mehr von deinen Stärken in den Bereich einbauen, der nicht so gut läuft?

Hast du gerade gedacht, das geht nicht?

Fang mit kleinen Punkten an, die lassen sich immer verändern oder einbringen. Wir müssen nicht gleich kündigen oder uns trennen. Sich der Situation bewusst sein, kleine Korrekturen vornehmen und eine ganz verwegene Idee, einfach mal ansprechen, was nicht rund läuft bewirken oft Wunder.

Dir fällt immer noch nichts ein? Dann lass erst mal sacken. Ließ in den nächsten Tagen immer mal wieder die Liste deiner Stärken und der Dinge, die dir schwerfallen. Schau, wo sie dir im Alltag begegnen. Ist dein Auge erst einmal geschärft für diese Situationen, wird es dir leichter fallen, kleine Hebel der Veränderung zu entdecken.

Dazu passende Artikel hier im Blog

 

 

Du hast noch kein Persönlichkeitsprofil? Hier findest du kostenlose Analysen im Netz.

 

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