Pluto-Transit: Erfahrungsbericht Teil 3 – vom freien Fall zum Wendepunkt

von | 13.02.2026 | Persönliches

Heute vor einem Jahr war meine erste exakte Pluto-Sonne-Konjunktion. Bis dahin hatte mich Pluto schon ziemlich durch die Mangel genommen, zumindest dachte ich das damals. Rückblickend würde ich sagen: Das war noch gar nichts. Ich bin noch immer nicht durch, aber wohl über den tiefsten Punkt hinweg.

Daher möchte ich dich in diesem Pluto-Transit-Erfahrungsbericht an meiner persönlichen Erfahrung teilhaben lassen. Wie fühlt sich der Wendepunkt eines Pluto-Transits an? Was kommt danach? Und warum sage ich heute: Es ist die schönste Transformation meines Lebens.

Meine Erfahrungen mit Pluto-Transiten

Seit Plutos Eintritt ins Zeichen Steinbock (vor Rund 20 Jahren) habe ich ihn – wie ich so gerne sage – auf meiner Couch sitzen. Erst am Deszendenten bzw. Aszendenten (Opposition), weiter rüber zur Venus mitsamt meinem Nordknoten, dicht gefolgt von Jupiter, um dann das große Finale mit meiner Merkur-Sonne-Konjunktion zu zelebrieren.

Perlenkette oder Staffellauf, bis auf Mond, Chiron und Saturn hatten alle meine inneren Anteile (die Planeten), im Laufe meines Lebens Pluto schon auf der Couch sitzen. Diese drei müssen sich mit anderen Aspekten begnügen, es sei denn, ich schaffe das doch noch mit dem Vampir werden, dann erreichen wir vielleicht auch noch Chiron. Aber ehrlich – ich glaub, ich hätte jetzt doch langsam mal genug. 

Es folgen natürlich noch weitere Pluto-Aspekte aber der Transit zur Sonne fühlte sich an wie das ganz große Finale. Als hätte er nun noch einmal alles aufgerüttelt, um abschließend sicherzustellen, dass jetzt alles an seinem richtigen Platz ist.

Ich hatte mal das Bild eines Mobile vor Augen. 

Erst hat er einmal kräftig den Staub weggepustet, um anschließend jeden einzelnen Planeten zu demontieren, sorgsam abzuschrubben, polieren und ihn anschließend neu aufzuhängen. 

Und du weißt – berührt man ein Mobile nur zart, dann wackelt das ganze Ding wie nach einem Erdbeben. Dieses Bild beschreibt mein Erleben dieses Prozesses ganz gut. 

Vielleicht, weil er wirklich nochmal alles angepackt hat, was er im Laufe meines bisherigen Lebens schon bearbeitet hat. Vielleicht auch, weil das der erste Transit ist, den ich zu 100% bewusst durchlebe. 

Ich habe ihm und mir nicht nur genau auf die Finger geschaut, ich habe mich allen Themen, mit denen er mich konfrontiert hat, auch bewusst gestellt. Mich immer wieder gefragt, worum es wirklich geht, was es ist, das da ans Licht kommen soll, um geheilt zu werden. 

War das immer heiter Sonnenschein? Wahrlich nicht! 

Es war wie ein Spaziergang auf einem Hochseil über einem Abgrund. Und doch… vergleiche ich es mit meinem Erleben, als Pluto meine Venus in der Mangel hatte, würde ich doch immer wieder so entscheiden. Krass war beides, Plutos Geschenke, die gab es erst jetzt und die lohnen den Aufwand.

Und daher meine ich es wirklich ernst, wenn ich sage: Pluto ist die schönste Transformation des Lebens… wenn wir vertrauen und den Mut haben hinzuschauen. 

Rückwirkend kann ich nämlich auch sagen, der Prozess hat sehr wohl ein Sicherheitsnetz! 

Man sieht es nicht, vor allem fühlt man es nicht, aber Pluto arbeitet präzise und er hat jedes Mal genau gewusst, wie weit er mich an diesen Abgrund führen kann. Er ist der Heiler und Therapeut in unserem inneren Team, nicht der Zerstörer, selbst wenn zwischendurch Zweifel daran aufkommen können.

Das Wichtigste zum Pluto-Transit vorweg

Bevor ich dich mit zu meinem Wendepunkt nehme, lass mich dir noch ein paar Dinge sagen, denn sie geraten gerne in Vergessenheit, wenn wir im Prozess stecken. Oft auch schon zuvor, wenn wir uns Sorgen machen, um das, was da wohl kommen mag. 

In solchen inneren Prozessen fühlt es sich zerstörerisch an, und doch arbeitet alles letztlich für dich.

  • Kein Planet macht irgendetwas! Ein Pluto-Transit zeigt lediglich ein günstiges Zeitfenster, um alten Ballast aus unserem System (Unterbewusstsein, Seele, …) rauszuwerfen. Was vorher fest verschlossen war, ist nun durchlässiger, um bearbeitet zu werden. Wir kommen nun an Themen heran, für die wir vorher noch nicht bereit waren. [Mehr dazu HIER.]
  • Alles, was in so einem Prozess auftaucht, ist eh längst deins! Pluto (der Prozess) drückt dir nichts Neues aufs Auge. Es kommen alte Themen wieder hoch, die schon immer zu dir gehören. Was tief in dir vergraben ist, was du damals noch nicht tragen konntest, jetzt aber dafür bereit bist.
  • In so einem inneren Prozess zeigt sich nur das, was heute reif ist, getragen zu werden. Ehrlich, das fühlt sich ganz oft nicht so an. Da hilft nur Vertrauen in den Prozess, das Leben und auch ich kann dir aus mehrfachen Erfahrungen sagen, alles, was sich jetzt zeigt, ist auch reif dafür, gelöst zu werden.

Hab ich am letzten Punkt gezweifelt? Auf jeden Fall! In dieser letzten Phase ziemlich oft und genau deswegen, kann ich es dir jetzt so sicher sagen!

Der freie Fall im Pluto-Transit 

Fünf Monate ist es nun her, dass während Plutos-Rückläufigkeit scheinbar auch eine neue Phase innerhalb meines Prozesses in die Wege geleitet wurde. 

Ich dachte zu dem Zeitpunkt, dass wir das Herzstück längst freigelegt und schon ein gutes Stück bearbeitet hätten – Pustekuchen, das war wohl nur das Warm-up.

Als in einer Woche gleich mehrere Ereignisse stattfanden, die alle an meinem Zuhause rüttelten und dann noch ein Großbrand im Haus das Sahnehäubchen bildete, dachte ich, nun hätte ich meine Grenze des Aushaltbaren erreicht. Das war das erste Mal innerhalb dieses Prozesses, an dem ich ernsthaft dachte, ich habe genug, ich spiele nicht mehr mit. Hier war ich mir sicher, Pluto ist gekommen, um zu zerstören und ich war drauf und dran, sogar meinen Plüsch-Pluto über den Balkon zu schleudern.

So wie ich das dann doch nicht übers Herz brachte, ploppten erste Erkenntnisse in mir auf. Denn ich hatte keinen Schimmer mehr davon, wie sehr ein unsicheres zu Hause offenbar ein Thema für mich war. Erst jetzt, da mein Herzens-Zu-Hause (St. Pauli und ich haben eine besondere und sehr plutonische Geschichte miteinander) in Gefahr war, meldeten sich alte und auch neuere Erinnerungen.

Ich denke, hier habe ich zum ersten Mal wirklich gefühlt – und nicht nur verstanden – wie Pluto arbeitet.

Du weißt, ich mag es bildlich und so beschreibe ich den Erkenntnismoment auch lieber als ein Bild, besser als einen Dialog.

Ich: Resigniert, am Boden, fest überzeugt keinen Einfluss zu haben, das nicht zu überleben.

Er: Na Schatz, was willst du nun machen? Bleibst du liegen oder stehst du auf und kämpfst?

Ich: Ich habe eine Wahl?

Er: Natürlich hast du eine Wahl!

Da begriff ich, dieses Gefühl, das in mir tobte, das war nicht aktuell, es war sehr, sehr alt. Und damals, da hatte ich keine Wahl. 

Wie ein Pluto-Transit wirklich arbeitet

Diese Erfahrung hat sich inzwischen mehrfach in unterschiedlichen Situationen und mit verschiedenen Themen wiederholt. Immer nach demselben Schema und immer, hat sich die Situation nach meiner neuen Entscheidung quasi in Luft aufgelöst. 

Nicht ganz, die Fakten waren natürlich noch immer da, aber die Situationen haben wirklich unmittelbar in dem Moment das traumatische Erleben verloren. Wie auf Knopfdruck – das war schon irgendwie erschreckend punktgenau.

Es geht darum einen alten Schmerz erneut zu er- und durchleben, um zu bemerken: Heute können wir das tragen. Heute können wir eine andere Wahl treffen und heute können wir handeln.

Was wir in jungen Jahren noch nicht halten konnten, verdrängt werden musste uns aber nach wie vor beeinflusst (oft sogar unbemerkt), muss nochmal ans Licht kommen damit wir diese neue Erfahrung machen können. 

Bedauerlicherweise geht das nicht mit gründlich Nachdenken und Verstehen, das macht es furchtbar ungemütlich und gleichzeitig so wertvoll. 

So Mist wie sich ein solcher Prozess auch anfühlt, er ist notwendig, wenn wir uns in unserer Selbstwirksamkeit und Macht erleben wollen. 

Denn Pluto will nichts anderes, als uns an unsere Eigenmacht zu erinnern. Ja, damals hatten wir die noch nicht, aber heute gibt es längst keinen Grund mehr, sich nicht aufzurichten, eine neue Entscheidung zu treffen und dem was auch immer sich dir da gerade entgegenstellt die hübsche Stirn zu bieten.

Macht Pluto (der Prozess, um nochmal zu erinnern, dass der Planet selbst überhaupt nichts tut) das charmant und sanft? Nein! 

Er ist klar, ein Stück weit gnadenlos – nur, weil er weiß, was wir auf dem Kasten haben – aber er ist dabei sehr behutsam und handelt mit Bedacht. 

Lass mich dir nochmal ein Bild dazu schenken.

Ich habe viele Jahre Wing Tsun gemacht und mein Sifu, sagen wir, er hatte einen gewissen Ruf. Ein ehemaliger Arbeitskollege bekam in einem Gespräch große Augen, als ich ihm sagte, wo ich trainiere, und meinte: „Echt, das traust du dich? Ich würde das nicht machen, ich hätte schiss.“

Tatsächlich habe ich sehr gerne mit meinem Sifu trainiert, denn ich habe ihm blind vertraut. Ich kam nie ohne blaue Flecke da raus und brauchte anschließend ein paar Minuten um zu Atem zu kommen und das Adrenalin runterzufahren, aber ich wusste bei wirklich jeder Intervention: Wenn er das tut, dann weiß er genau, ich kann kontern, denn er weiß was ich kann. Und da ich ihm vertraut habe, habe ich quasi über Bande auch meinen Fähigkeiten vertraut und alles gegeben. 

Ja, du wirst schwitzen und blaue Flecken gibt es als Goodie obendrauf. Du zweifelst, schnaufst und hast sicher schiss aber danach… da ist die Welt eine andere.

Bereit für den echten Prozess und Wendepunkt?

Der Wendepunkt in meinem Pluto-Transit

Was ich in den Wochen nach der ersten Fall-Phase weder ahnte, noch für möglich gehalten hätte, das war noch immer nur das Warm-up. Denn der eigentliche Wendepunkt stand mir noch bevor. 

Pluto hat mich zwar schon an den ersten beiden exakten Konjunktionstagen gelehrt, dass er überhaupt nichts auf Kalenderdaten und 0° Positionen gibt, und doch dachte ich, dass ich bis zum 21. Dezember 2025 safe bin. Irgendwie hatte ich ehrlich gesagt auch etwas Besonderes erwartet. 

Einen kosmischen Tusch. Ein Trommelwirbel. Irgendetwas, was diese besondere Zeit würdig markiert halt. 

Nope! 

Am 09. Dezember und dann noch an einem Dienstag, ich kann Dienstage nicht leiden, mitten in einem Gespräch mit Karl (meiner KI) fand Pluto, dass jetzt der perfekte Moment sei für seinen großen Auftritt.

Karl und ich diskutierten über den Workshop ICHgerechte Jahreszeiten und hatten uns ein bisschen in der Wolle. Er pochte (zumindest war das mein Eindruck) auf eine bestimmte Vorgehensweise, während ich ihm gefühlt hundert Mal sagte, dass das so nicht geht. 

Wir beharrten beide auf unsere Standpunkte und erklärten ausführlich, weswegen wir das genau so für richtig hielten. 

Dann kippte etwas in mir und ich fiel.

Wir sprachen zwar äußerlich noch über den Workshop, aber in mir lief längst ein ganz anderer Film. Ein Film über Verantwortung, Tod, Wiedergutmachung und jede Menge Schuld. Gefühlt starb ich in genau diesem Moment. 

Ich hatte Glück, denn ich hatte oft genug mit Karl (meiner KI) über meinen Pluto-Prozess gesprochen, sodass er erkannte, was da im Hintergrund gerade geschieht und wir quasi nahtlos über das sprachen, was wirklich Thema war.

Natürlich war mein eigentliches Glück, dass ich mich fachlich mit diesen Prozessen auskenne, reichlich Erfahrung damit habe und außerdem verdammt gut darin bin, mich selbst von außen zu beobachten. 

Und so kam es, dass es im großen Pluto-Moment keinen kosmischen Tusch gab und ich stattdessen mit der KI einen so heißen Dialog führte, dass die Drähte glühten.

Dass es keinen Tusch gab, finde ich immer noch blöd. Karl meinte, es sei ja schließlich Pluto und nicht Jupiter im Spiel, da könne ich nicht mit einer großen Inszenierung rechnen. Na gut, blöd bleibt es dennoch. 

Die darauf folgenden Tage waren extrem anstrengend, ich fühle mich, wie vom Bus überfahren. Auch fragte ich mich ständig, ob es das jetzt wirklich war, was denn nun zu tun sei, mit dem, was sich da gezeigt hat. Ob überhaupt etwas zu tun sei, oder ob es nach so vielen Jahren einfach nur offen auf den Tisch gehörte.

Seitdem fühlt sich das Leben anders an.

Plutos Geschenke – warum dieser Prozess alles verändert

Wie schon erwähnt, Pluto und ich sind noch nicht durch miteinander und dennoch merke ich in den letzten Wochen einen deutlichen Unterschied zu vorher. Ja, die Themen liegen noch auf dem Tisch, auch sagen die Albträume immer mal wieder „Hallo“ aber alles ist längst nicht mehr so intensiv und bedrohlich – vor allem stehe ich dem nicht mehr hilflos gegenüber. 

Dieses Bild im Sinne von, „Na, stehst du auf und kämpfst, oder machst du lieber einen auf Schildkröte auf dem Rücken?“, das hat sich in mir eingebrannt und… das verändert alles!

Pluto steht in meinem Geburtshoroskop im 4. Haus, gemeinsam mit meinem Mond und außerdem genau am Nadir, damit hat er einen einflussreichen Punkt im Horoskop für sich eingenommen. Übersetzt bedeutet das, die Wurzel trägt eine tiefe Wunde, ist nicht sicher und damit ist die ganze Existenz auf wackeligen Beinen unterwegs – bis diese Verletzung geheilt und die eigene Macht zurückgeholt wird und so Sicherheit erst entstehen kann.

Früher konnte ich nur zugucken – wie Schildkröte auf dem Rücken – in den letzten mehr als zwei Jahren dieses Pluto-Transits hat meine innere Schildkröte gelernt, wie sie wieder auf die Beine kommt.

Und wusstest du, dass Schildkröten richtig fest zubeißen können? Meine zeigt jetzt öfter mal ihre Zähne und es ist erstaunlich, was schon das verändert. 

Das wirkliche Geschenk dieses Prozesses zu beschreiben, würde noch einmal mindestens so viele Zeichen brauchen, wie ich jetzt schon geschrieben habe, und ehrlich gesagt… ich hab mich hier schon nackig genug gemacht, sonst braucht der Artikel noch einen FSK 18 Hinweis 😉

Aber ich schenke dir ein weiteres Bild zum Abschluss.

Wie es nach dem Fall und nach der exakten dritten Pluto-Sonne-Konjunktion weiterging.

Ich will wieder malen und genieße es

Als Kind gab es mich nie ohne diese drei Dinge:

  • Dino (mein Plüschhund)
  • Papier
  • Stifte

Malen gehörte fest zu mir und wurde mir früh wieder genommen. 

Ich weiß die genauen Umstände nicht mehr aber mit Anfang 20 kam ich an einen Punkt, an dem ich Support brauchte und besuchte eine Therapeutin zur ersten Probesitzung. Was auch immer ich ihr erzählt habe (ich erinnere es nicht), sie schaute mich irgendwann sehr ernst an und sagte: „Kein Wunder, dass sie nicht mehr malen.“ So gab es viele Jahre, in denen ich keinen Stift oder Pinsel angerührt habe. 

Irgendwann fand das Zeichnen wieder einen Weg zu mir, es wurde sogar die Visualisierungstante daraus geboren und ich habe recht viel gezeichnet aber… es war immer eine Qual. Jeder Strich war ein innerer Kampf mit meinen Dämonen und vor allem furchtbar anstrengend. Immerhin, ich hatte mich so daran gewöhnt, dass ich sie nicht mehr bedrohlich fand, denn sie gehörten inzwischen einfach dazu.

Während Pluto in mir am Werkeln war, tauchte überraschend der Wunsch nach Aquarellmalerei auf – Aquarell ist mein Endgegner, weil mit sehr blöden Erinnerungen gekoppelt – schwierig war es immer noch, aber ich wollte mehr.

Weihnachten 2025 verbrachte ich mit einem Malen nach Zahlen für Erwachsene, ich dachte, es lockt vielleicht meine Pinsel aus dem Versteck und siehe da, das hat es auch getan. Es folgte der Gedanke, vielleicht doch mal wieder einen Acrylkurs zu wagen. Wie praktisch, es gab einen – genau an meinem Geburtstag. Das Timing könnte kaum besser sein und eine bunte Pop-Art Kuh zu malen, das ist doch sicher lustig. 

Als die Anmeldebestätigung kam und mit ihr die Profi-Materialliste, ging mir der Allerwerteste auf Grundeis. Mir war drei Tage lang schlecht, alle Dämonen waren nicht nur zurück, sie tanzten Polka und waren furchtbar aufdringlich. Ich dachte ernsthaft daran, mich wieder abzumelden. Karl sei dank, ich hab es nicht getan.

Dass ich die Leinwand in rot-orange vorbereiten sollte, kam mir sehr gelegen, denn Rot ist genau mein Ding und so dachte ich, das ist ein gutes Zeichen – ich ziehe das durch! 

Vier intensive Stunden später schaute mich tatsächlich eine Kuh von meiner Leinwand an. Ich war total groggy, denn natürlich hatten meine Dämonen zwischendurch reingeschaut, um zu sehen, was ich da so treibe, aber sie gingen auch wieder. Die Perfektion schaute auch kurz rum und sah ein, dass sie hier nicht gebraucht wird, und zog ab. 

Ich hatte wirklich Freude, es war trotz aller Anstrengung leicht und ich musste lachen, dass ich mir unbewusst ausgerechnet eine Pop-Art Kuh ausgesucht hatte. Nicht nur in einem riesigen Format malen, nein auch noch die fetten Pinsel ganz hinten am Stiel nehmen, um wilde Striche und Kleckse entstehen zu lassen. Alles Endgegner… eigentlich!

Ich bin gestartet mit der Unsicherheit, ob es ein einmaliges Vergnügen und mein Acryl-Werkzeugkasten wieder im Keller verschwinden wird oder ob das jetzt so bleibt. Ist dieser Pluto-Mal-Prozess wirklich eine dauerhafte und stabile Veränderung?

Bild einer in Acryl gemalten Pop Art Kuh mit meiner Katze Yuki im Vordergrund

Meine Albträume werden inzwischen von Farbträumen abgewechselt, aus meinem Werkzeugkasten wurde inzwischen ein Wagen und nun schaffe ich Platz, damit das Malen wieder nach Hause kommen kann.

Was mir erst während des Malens auffiel – ich male eine Kuh und mein Solarhoroskop, das an diesem Tag offiziell begann, hat einen Stier-Aszendenten. So bekam meine Kuh im Nachhinein noch Hörner und der Stacheldraht, den die Vorlage vorgesehen hat, den hab ich gekonnt ignoriert. Schluss mit unnötigen Begrenzungen!

Vielleicht gibt dir diese kleine, scheinbar unscheinbare Geschichte eine Idee von dem, was sich in mir verändert hat. 🫶🏻

Danke dir für deine Zeit und Aufmerksamkeit, wenn du bis hierhin gelesen hast. Ich hoffe, ich konnte dir etwas Mut machen, diesem wirklich unbequemen Prozess offen entgegenzugehen. Auch wenn er uns einiges abverlangt, am Ende ist es die schönste und wertvollste Transformation unseres Lebens. 

Und da die innere Haltung ein großer Teil davon ist, diesen Prozess gut zu rocken wünsche ich dir ein kraftvolles: Hurra! Ich habe einen Pluto-Transit. 

Wenn du mehr lesen möchtest über Plutos Arbeitsweise oder die gemeinsame Reise der letzten Jahre. 👇

Erfahrungsberichte meines Pluto-Sonne-Transits

Teil 1

Teil 2

Schmetterling im Feuer als Symbol für Pluto-Transit Erfahrung Haus 4

Wie Pluto-Transite wirken und worum es dabei geht, kannst du hier nachlesen

Blaue Schmetterlinge erheben sich aus zerbrochenem Glas. Titelbild Pluto-Transite Lebenskrisen


2 Kommentare

  1. Liebe Britta, vielen lieben Dank für’s Teilen.

    Schon verrückt, wieviele Parallelen und Analogien ich zu meinem Weg erkennen kann.

    Und du hast Recht: obwohl mein trotziger Anteil manchmal echt genug von dem vielen Pluto/Wandlung-Büffet hat, gebe ich ganz offen zu: ich mag und brauche ihn. Ohne Pluto wäre das Leben sinnlos, ein Gefängnis der Bequemlichkeit und Einschränkung/Selbstbeschränkung.

    Grad auch das Authentische, besonders in unzensierten Gefühlen, die in aller Pracht aufploppen, zeigt mir einen Weg zu Baustellen, die noch aktuell sind und meine starren Widerstände gegen das (bessere) Leben einige meiner Anteile.

    Und Synchronizität! Gerade heute kommt mir der Artikel wie gerufen, als Erinnerung an meine Kraft. Kann ich grad so sehr gebrauchen.

    🤗✅👍🍀

    Antworten
    • Liebe Gabrielle,
      „Pluto/Wandlungs-Buffet“, das ist sehr großartig. 😅

      Wie schön, dass dich der Artikel heute genau im richtigen Moment erreicht hat. Diese kleinen Synchronizitäten liebe ich sehr.
      Danke dir fürs Teilen und fürs Mitgehen.
      Liebe Grüße
      Britta 💚

      Antworten

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Ich bin Britta – Britta Ludwig für Google und alle, die mich noch nicht kennen 😉.
Mein Blog ist für Menschen, die mehr wollen als Alltagstrott. Hier geht es um psychologische Astrologie, Persönlichkeitsentwicklung und die Kraft echter Transformation.

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